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Hitze auf Zypern: Temperaturen über 40 Grad, Ärzte warnen vor Gesundheitsrisiken

Nächtliche Temperaturen knapp unter 30 Grad, Arbeitsministerium stoppt Arbeiten im Freien, Stromverbrauch erreicht Höchstgrenze.

Menschen in Nikosia: Seit Tagen leidet die Insel Zypern unter extremer Hitze.
Foto: Petros Karadjias/AP

Die Bevölkerung in Zypern leidet unter einer langanhaltenden Hitzewelle mit Temperaturen tagsüber weit über 40 Grad. In der Umgebung der Hauptstadt Nikosia wurden für Freitag 44 Grad prognostiziert, wie das zyprische Wetteramt bekannt gab. Die Hitzewelle begann am Montag und soll laut Meteorologen im zyprischen Rundfunk bis in die nächste Woche anhalten.

Auch nachts zeigen die Thermometer Werte von nur knapp unter 30 Grad. Dies sei sehr gefährlich, weil der Körper sich nicht durch einen guten Schlaf von der Hitze erholen könne, sagten Ärzte. «Es ist eine Affenhitze», kommentierte eine Touristin im zyprischen Fernsehen am Freitagmorgen die Lage. 

Das Arbeitsministerium hat angeordnet, dass alle Arbeiten im Freien tagsüber eingestellt werden sollen. Der Stromverbrauch erreichte laut Angaben der Elektrizitätsgesellschaft aufgrund des intensiven Einsatzes von Klimaanlagen am Donnerstag die maximale Kapazität der Energie auf der Insel.

Ein Kraftwerk, das gewartet wurde, musste aus diesem Grund am Donnerstag wieder ans Netz angeschlossen werden. Schulen mussten den Unterricht aufgrund der unerträglichen Temperaturen am Donnerstag unterbrechen. Zahlreiche Kinder wiesen laut Angaben des Lehrerverbandes Schwindelsymptome auf.

Das Gesundheitsministerium empfahl den Menschen und insbesondere den Touristen, helle Kleidung zu tragen, ausreichend Wasser zu trinken und im Schatten zu bleiben. Ärzte warnten davor, Alkohol und fettiges Essen zu konsumieren.

dpa