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Grippeimpfstoffe überarbeitet: Droht eine verstärkte Grippewelle?

Grippeimpfstoffe überarbeitet: Droht eine verstärkte Grippewelle? 19.10.2026, 13:15 Uhr Im Herbst wird jährlich die Grippeschutzimpfung empfohlen, um einen Teil der Bevölkerung vor der Influenza zu schützen.

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Impfstoffe stark verändert: Fällt die anstehende Grippewelle besonders heftig aus?
KI-generiert

Grippeimpfstoffe überarbeitet: Droht eine verstärkte Grippewelle?

Im Herbst wird jährlich die Grippeschutzimpfung empfohlen, um einen Teil der Bevölkerung vor der Influenza zu schützen. Die Schutzwirkung der Impfstoffe hält mehrere Monate an und ist auf die jeweilige Saison abgestimmt. Die Frage stellt sich, welche Auswirkungen die Anpassungen der Impfstoffe auf die bevorstehende Grippesaison haben werden.

Notwendigkeit der jährlichen Anpassungen der Impfstoffe

Grippeviren weisen kontinuierliche Veränderungen auf, was eine jährliche Anpassung der Impfstoffe erforderlich macht. Diese Impfstoffe bestehen aus Antigenen, die auf weltweit zirkulierenden Virusstämmen basieren. Laut dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) passen die Hersteller ihre Produkte an die Virusstämme an, die voraussichtlich während der kommenden Grippesaison vorherrschen werden. Diese Anpassungen beruhen auf den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie des Ausschusses für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur.

Welche Änderungen wurden für die bevorstehende Saison vorgenommen?

Für die Grippesaison 2026/2027 wurden alle drei Virusstämme in den Impfstoffen aktualisiert. Diese Entscheidung basiert auf den veränderten Erkennungsmerkmalen der zirkulierenden Viren, die entscheidend dafür sind, wie gut die Antikörper nach einer Impfung wirken. Leif-Erik Sander, Direktor der Klinik für Infektiologie und Intensivmedizin an der Charité, erläutert: “Die Anpassung zielt darauf ab, die Impfstoffe besser auf die aktuellen Virusvarianten abzustimmen.”

Was bedeutet das für die bevorstehende Grippesaison?

Sander äußerte sich vorsichtig über die Prognosen für die kommende Grippesaison: “Es ist nicht zwingend zu erwarten, dass wir in diesem Jahr mit einer besonders schweren Welle rechnen müssen.” Im vergangenen Jahr kam es zwar zu einer ausgeprägten Grippesaison mit vielen Erkrankten, dennoch verlief die Saison insgesamt nicht außergewöhnlich dramatisch. Außerdem gab es auf der Südhalbkugel, wo der Winter nun zu Ende geht, ebenfalls keine besonders gravierenden Fälle.

Ungewisse Entwicklungen

Laut dem PEI lässt sich der genaue Verlauf einer Grippesaison im Voraus nicht vorhersagen. Der Impfschutz hängt stark davon ab, wie gut die Anpassungen der Stämme mit den tatsächlich zirkulierenden Viren übereinstimmen. Weitere Faktoren wie das Alter der geimpften Personen sowie frühere Infektionen oder Impfungen gegen Influenza spielen ebenfalls eine Rolle. Auch wenn die Impfstoffe weniger wirksam sind, können sie dennoch viele Krankheitsfälle verhindern, und bei geimpften Personen verlaufen Grippeinfektionen typischerweise milder.

Impfempfehlungen für gefährdete Gruppen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Grippeimpfung insbesondere für Menschen ab 60 Jahren, Personen mit Vorerkrankungen, Schwangere sowie Bewohner von Pflegeeinrichtungen. Auch Kinder und Jugendliche mit bestimmten Grunderkrankungen sollten geimpft werden. Die Influenza-Impfquote bei diesen Gruppen ist laut Stiko seit Jahren zu niedrig.

Aktuelle Situation bei Atemwegsinfekten

Derzeit liegt die Zahl der akuten Atemwegsinfekte auf moderatem Niveau und wird größtenteils von Erkältungsviren, wie Rhinoviren und Parainfluenzaviren, bestimmt. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) ist die Belastung durch Coronaviren (SARS-CoV-2) weiterhin niedrig, jedoch wurde in den letzten Wochen ein leichter Anstieg festgestellt. Auch bei den Influenzaviren ist ein minimaler Anstieg zu verzeichnen.


Quellen: n-tv, Die Zeit

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS