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Heutige Sonnenfinsternis: Uhrzeiten und Beobachtungsmöglichkeiten in Deutschland

Am 12. August 2026 wird eine partielle Sonnenfinsternis in Deutschland sichtbar sein, bei der bis zu 90 Prozent der Sonne verdeckt werden. Leser erfahren alles über die optimalen Beobachtungsorte, Uhrzeiten und die nötigen Augenschutzmaßnahmen.

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Sonnenfinsternis heute über Deutschland: Alle Uhrzeiten für das Astro-Spektakel im Überblick
Kássia Melo auf Pexels

Partielle Sonnenfinsternis am 12. August 2026 in Deutschland

Am 12. August 2026 dürfen sich die Menschen in Deutschland auf eine partielle Sonnenfinsternis freuen. Dabei wird der Mond bis zu 90 Prozent der Sonnenscheibe verdecken. Dieses faszinierende astronomische Spektakel ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in großen Teilen Europas zu beobachten, wobei die maximale Bedeckung hierzulande zwischen 85 und 90 Prozent liegt.

Uhrzeiten und Verlauf der Finsternis

Die partielle Finsternis setzt in Deutschland um 19.12 Uhr im Nordosten ein, wenn der Mond in Greifswald vor die Sonne zieht. München wird elf Minuten später, um 19.23 Uhr, die ersten Anzeichen der Finsternis sehen. Der Höhepunkt der Bedeckung findet bundesweit zwischen 20.05 und 20.15 Uhr statt. Im Anschluss daran wird die Bedeckung schrittweise abnehmen, bis die Sonne gegen 21 Uhr untergeht und das beeindruckende Schauspiel damit endet.

Empfohlene Standorte für einen optimalen Blick

Um die Finsternis in vollem Umfang zu genießen, ist eine sorgfältige Standortwahl entscheidend. Während des gesamten Ereignisses wird die Sonne relativ niedrig am Horizont stehen, daher ist ein klarer Blick in Richtung Westen oder Nordwesten nötig. In städtischen Gebieten mit hohen Gebäuden oder in bewaldeten Zonen könnte die Sicht eingeschränkt sein. Besonders geeignete Orte sind Anhöhen oder weite, freie Flächen ohne störende Bebauung. Im äußersten Südwesten Deutschlands, etwa in Freiburg, wird die Bedeckung am deutlichsten sein, während sie in nördlicheren und östlicheren Gebieten etwas geringer ausfallen kann.

Schutz der Augen ist unerlässlich

Die partielle Sonnenfinsternis bietet zwar ein beeindruckendes Bild, doch der Schutz der Augen sollte nicht vernachlässigt werden. Der Blick auf die teilweise verdeckte Sonne birgt auch bei einer Bedeckung von 85 bis 90 Prozent Gefahren. Experten warnen vor unsicheren Methoden wie der Verwendung von schwarzem Film oder Sonnenbrillen. Ein direkter Blick auf die Sonne kann bleibende Schäden an der Netzhaut verursachen. Deshalb sind nur zertifizierte Sonnenfinsternisbrillen gemäß der Norm DIN EN ISO 12312-2:2015 mit CE-Kennzeichnung sicher. Diese Brillen müssen zudem unbeschädigt sein, ohne Kratzer oder Löcher.

Alternative Beobachtungsmöglichkeiten

Wer keine Sonnenfinsternisbrille zur Verfügung hat, kann alternativ eine Lochkamera nutzen. Diese Methode erlaubt eine sichere, indirekte Beobachtung des Sonnenphänomens. Anleitungen für die Herstellung einer Lochkamera sind auf zahlreichen Plattformen zu finden.

Live-Übertragungen der Finsternis

Für alle, die die totale Verdunkelung erleben möchten, ohne anreisen zu müssen, besteht die Möglichkeit, das Ereignis über Live-Streams zu verfolgen. Die europäische Raumfahrtbehörde ESA wird die Finsternis live übertragen. Darüber hinaus sendet 3sat von 20.15 bis 21 Uhr eine Sondersendung mit dem Titel „Sonnenfinsternis über Mallorca“, in der ein Astrophysiker das Geschehen kommentiert.

Ausblick auf kommende Sonnenfinsternisse

Wer am 12. August 2026 die Sonnenfinsternis verpasst, kann sich bereits auf weitere Termine freuen. Eine ringförmige Sonnenfinsternis ist für den 6. Februar 2027 angesetzt, gefolgt von einer totalen Sonnenfinsternis am 2. August 2027, die ebenfalls teilweise in Deutschland sichtbar sein wird.

Varianten von Sonnenfinsternissen

Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn der Mond sich zwischen Erde und Sonne schiebt und das Sonnenlicht blockiert. Bei einer totalen Sonnenfinsternis wird die Sonne vollständig verdeckt; bei einer partiellen bleibt nur ein Teil der Sonnenscheibe sichtbar. Eine zusätzliche Form ist die ringförmige Sonnenfinsternis, bei der der Mond zwar vor der Sonne steht, jedoch aufgrund seiner größeren Entfernung zur Erde nicht vollständig verdecken kann. Dies führt dazu, dass ein leuchtender Ring um den Mond sichtbar wird.

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Quellen: news, rbb24

Bildquelle: Kássia Melo auf Pexels

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS