Heute geht es endlich los: Die IFA 2026 öffnet in Berlin ihre Tore für Privatbesucher. Rund 2.000 Aussteller präsentieren neue Fernseher, Haushaltsgeräte, KI-Technologien, Roboter und überraschende Technik-Neuheiten. Bis zum 8. September wird das Messegelände unter dem Funkturm zum Treffpunkt für Technikfans aus aller Welt.
IFA 2026 öffnet heute in Berlin: Das erwartet Besucher auf der Technik-Messe

IFA 2026 öffnet heute für Privatbesucher
Berlin steht wieder ganz im Zeichen neuer Technologien. Am heutigen Freitag, 4. September, öffnet die IFA 2026 auch für Privatbesucher. Ab 12 Uhr können Technikfans die Messehallen betreten und zahlreiche Neuheiten selbst ausprobieren.
Die IFA läuft bis einschließlich Dienstag, 8. September, auf dem Gelände der Messe Berlin. Von Samstag bis Dienstag öffnen die Hallen für Privatbesucher jeweils von 10 bis 18 Uhr.
Die Veranstalter erwarten rund 220.000 Besucher. Mit etwa 2.000 Ausstellern zählt die IFA weiterhin zu den bedeutendsten Veranstaltungen für Consumer Electronics und Haushaltstechnik weltweit.
Künstliche Intelligenz ist überall
Eines der dominierenden Themen der diesjährigen IFA ist künstliche Intelligenz. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Computer und Smartphones.
KI hält zunehmend Einzug in Fernseher, Haushaltsgeräte, Smart-Home-Systeme und zahlreiche Alltagsprodukte. Geräte sollen ihre Nutzer besser verstehen, Einstellungen automatisch anpassen und bestimmte Aufgaben selbstständig übernehmen.
Auch Robotik spielt eine wichtige Rolle. Besucher können auf dem Messegelände unter anderem erleben, wie sich Robotertechnik weiterentwickelt und welche Aufgaben Maschinen künftig im Haushalt oder anderen Bereichen übernehmen könnten.
Samsung, LG, Bosch und Siemens zeigen ihre Neuheiten
Zu den bekannten Marken auf der IFA gehören unter anderem Samsung, LG, Bosch, Siemens, Acer, TCL, AEG, Liebherr, Haier, Philips TV und Volkswagen.

Gerade im Bereich der Haushaltsgeräte gibt es zahlreiche Neuheiten. Hersteller versuchen, klassische Geräte durch Sensoren, Software und KI intelligenter zu machen.
Waschmaschinen sollen beispielsweise Programme selbstständig optimieren, während moderne Küchengeräte immer stärker vernetzt werden.
Fernseher werden noch intelligenter
Auch Fernseher bleiben ein wichtiger Bestandteil der IFA.
LG zeigt unter anderem neue TV-Technologien, während TCL und andere Hersteller ebenfalls mit neuen Bildschirm- und Unterhaltungslösungen vertreten sind.
Dabei geht es längst nicht mehr ausschließlich um höhere Auflösungen. Künstliche Intelligenz soll Bilder und Ton automatisch optimieren und Fernseher stärker mit dem vernetzten Zuhause verbinden.
Miele zeigt Geschirrspüler, der mitdenken soll
Auch deutsche Traditionsunternehmen nutzen die IFA für neue Produkte. Miele präsentiert beispielsweise mit dem G8 Diamond eine neue Geschirrspüler-Generation.

Der Hersteller bewirbt das Gerät mit Funktionen, die den Nutzern möglichst viele Entscheidungen abnehmen sollen.
Daneben zeigt Miele auch Konzepte für die Wäschepflege der Zukunft. Haushaltsgeräte entwickeln sich damit zunehmend von einfachen Maschinen zu intelligenten und vernetzten Helfern.
Roboter werden zum Publikumsmagneten
Besonders viel Aufmerksamkeit dürften auch in diesem Jahr Roboter bekommen.
Humanoide Roboter und autonome Haushaltshelfer zeigen, wie schnell sich dieser Bereich entwickelt. Gerade die Verbindung aus künstlicher Intelligenz, Kameras, Sensoren und leistungsfähiger Hardware eröffnet völlig neue Möglichkeiten.
Auch klassische Saugroboter werden immer komplexer. Neue Modelle können Hindernisse erkennen, Böden unterscheiden und zunehmend selbstständig entscheiden, wie ein Raum gereinigt werden soll.
Elektroautos werden Teil der Technikmesse
Die Grenzen zwischen Unterhaltungselektronik und Automobilbranche verschwimmen ebenfalls.
Volkswagen ist auf der IFA vertreten. Gleichzeitig nutzen Technologieunternehmen ihre Messeauftritte zunehmend, um Lösungen rund um vernetzte Mobilität zu präsentieren.
Besonders interessant ist dabei der Auftritt chinesischer Technologie- und Autohersteller. Xiaomi präsentiert neben Elektronik und Haushaltsprodukten auch Elektroautos. Das Unternehmen plant seinen europäischen Markteintritt im Autobereich für 2027.
Auch Xpeng zeigt in Berlin Fahrzeuge und Technologien rund um künstliche Intelligenz, autonomes Fahren und Robotik.
Technik soll auf der IFA ausprobiert werden
Die IFA versucht sich zunehmend von einer klassischen Fachmesse zu unterscheiden. Besucher sollen Produkte nicht nur hinter Glasscheiben betrachten, sondern selbst testen können.
Dafür gibt es verschiedene Erlebnisbereiche für Smart Home, Gaming, Beauty-Tech, Haushaltsgeräte, Mobilität und Content Creation.
Neu ist 2026 außerdem die IFA Playbox. Sie richtet sich an Kinder bis zwölf Jahre und verbindet Unterhaltung mit verschiedenen Mitmachangeboten.
Tickets kosten online 21,50 Euro
Erwachsene zahlen für ein reguläres Tagesticket im Vorverkauf 21,50 Euro. Vor Ort kostet das Ticket 28 Euro.
Schüler und Studierende zahlen mit entsprechendem Nachweis online 14 Euro beziehungsweise 16 Euro vor Ort.
Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre erhalten kostenlosen Eintritt.
Für Familien gibt es außerdem ein Familienticket für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder.
Auch Musik gehört zur IFA
Neben Fernsehern, Robotern und Haushaltsgeräten setzt die IFA zunehmend auf Entertainment.
Im bekannten IFA Sommergarten finden während der Messe Konzerte und Veranstaltungen statt. Damit soll die Messe nicht ausschließlich Fachpublikum und eingefleischte Technikfans ansprechen.
Die Mischung aus Technikmesse, Produkterlebnis und Entertainment soll vor allem jüngere Besucher und Familien erreichen.
Berlin wird für fünf Tage zum Zentrum der Technikwelt
Für Berlin ist die IFA weit mehr als eine Ausstellung neuer Fernseher oder Waschmaschinen. Hersteller, Händler, Start-ups, Medienvertreter und Besucher aus zahlreichen Ländern kommen für die Veranstaltung in die Hauptstadt.
Vom 4. bis 8. September dreht sich auf dem Messegelände am Funkturm deshalb alles um die Frage, wie Technologie unseren Alltag in den kommenden Jahren verändern wird.
Und 2026 zeichnet sich bereits eine klare Richtung ab: Künstliche Intelligenz, Robotik und vernetzte Geräte sollen immer stärker in Bereiche vordringen, die bislang ohne intelligente Software ausgekommen sind.








