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Klimaschutz: Sexverbot für fleischessende Männer!

Nun kommt es zur schwierigsten Wahl: Bratwurst oder Sex? Gefordert wird ein Fortpflanzungsverbot für fleischessende Männer – wie rettet man so das Klima?

Junge Freunde beim Grillen, im Freien
Foto: Depositphotos

Nun geht es ans Eingemachte: Die Tierschutzorganisation PETA fordert tatsächlich ein Fortpflanzungsverbot für fleischessende Männer – müssen sich nun Millionen von deutschen Männern vor die Wahl stellen – Sex oder Bratwurst?

PETA: Sexverbot für fleischessende Männer – Das Internet tobt!

Nicht länger fortpflanzungswürdig sind laut der Tierschutzorganisation PETA Männer, die sich gerne im Stadion eine Bratwurst gönnen, im Sommer ein Steak grillen oder auch mal eine Currywurst in der Mittagspause genießen. Diese extreme Logik entstammt aus der neusten Kampagne der radikalen Tierschutzorganisation. Hauptgrund für diese Ansicht: Ein zu hoher Klimaabdruck!

„Männer sind viel schlechter für die Umwelt als Frauen, weil sie zu viel Fleisch essen …“, Daniel Cox (46) – Kampagnenleiter bei PETA Deutschland gegenüber der „Bild-Zeitung“.

Ganz weit hergeholt ist diese These nicht. Einer Studie aus dem letzten Jahr (November 2021) bestätigt, dass Männer auf Grund ihres stärkeren Fleischkonsums im Schnitt 41 Prozent mehr zum Klimawandel beitragen als Frauen.

PETA: „Sex-Streik“ um die Welt zu retten

PETA hofft nun, dass die Organisation verbündete Frauen im Kampf gegen fleischessende Männer findet. Frauen sollen in den Sex-Streik treten um „mit Grillzange hantierende Vorstadt-Väter, die 70-Cent-Würstchen (…) brutzeln“ in ihre Schranken zu weisen und somit ihren Beitrag zur Weltrettung zu leisten.

Doch die Herleitung des Sex-Verbots wird noch viel skurriler: Cox rechnet vor, dass jedes „nicht geborene Kind“ spare „58,6 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr“.

Abstoßender und zynischer Vergleich

Dorothee Bär (44): „Für wen, wenn nicht unsere Kinder, retten wir das Klima. Kinder mit schädlichem CO₂ aufzurechnen ist abstoßend. Zumal sie die Klimaretter der Zukunft sind!“, so die Kultur-Politikerin gegenüber „Bild“.

rb