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Neues Virus ausgebrochen: Droht neue Pandemie?

Seit nun mehr als zwei Jahren hat das Corona-Virus die Welt in Angst und Schrecken versetzt. Nun soll ein neuer Virus in China ausgebrochen sein.

Foto: NF24 / Canva

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 78.698 Corona-Neuinfektionen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 31,3 Millionen Infektionen mit Sars-CoV-2. Weltweit sollen 586 Millionen an Corona erkrankt sein.

In China kam es nun zum Ausbruch eines neuen Virus. Dutzende Menschen sollen infiziert sein. Eine Infektion mit der neuartigen Viruserkrankung könne zu Organversagen führen.

Ausbruch des Langya-Henipavirus

In den chinesischen Provinzen Shandong und Henan soll es zum Ausbruch des Langya-Henipavirus gekommen sein. Dieses neue Virus würde von Tieren auf den Menschen übertragen werden. Die „Taipeh Times“ berichtet von einer Studie, die im „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht wurde. Demnach seien 35 Menschen infiziert worden.

26 der 35 Erkrankten wären nur mit dem Langya-Virus infiziert, andere hätten auch andere Infektionen. Die 26 Patienten entwickelten Symptome wie Fieber, Müdigkeit, Husten, Appetitlosigkeit, Muskel- und Kopfschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen.

Untersuchungen hätten ergeben, dass die Betroffenen aber auch eine verringerte Anzahl weißer Blutkörperchen (um 54 Prozent) und Blutplättchen (um 35 Prozent) vorwiesen.

Corona-ähnliche Infektionskrankheit

Das Corona-ähnliche Virus werde über eine Tröpfcheninfektion übertragen. Laut Wissenschaftler im „New England Journal of Medicine“ würden die für die Krankheit verantwortlichen Paramyxoviren zu den Negativstrang-RNA-Viren, die „tödliche Krankheiten“ verursachen, gehören. Jedoch hat es unter den 35 Infizierten bislang noch keine Todesfälle gegeben.

Da die Infizierten laut dem stellvertretende Direktor der taiwanischen Behörde keinen engen Kontakt zueinander gehabt hätten, geht man davon aus, dass das Virus nicht von Mensch zu Mensch übertragen wird.

Das sei zwar noch nicht final ausgeschlossen, werde jedoch als selten erachtet, so der stellvertretende Direktor Chuang Jen-Hsiang. Das Virus wurde vor allem in Spitzmäusen gefunden und würde demnach hauptsächlich von Spitzmäusen auf den Menschen übertragbar werden. 27 Prozent der Spitzmäuse, fünf Prozent der Hunde und zwei Prozent der getesteten Ziegen würden den Virus in sich tragen.

Die Symptome und der Übertragungsweg erinnern teilweise an die einer Corona-Infektion; jedoch gehen Experten nicht von einer Übertragung von Mensch zu Mensch aus.

YY
Quellen: t-online.de