In vielen EU-Ländern, darunter auch Deutschland, sinkt die Impfquote bei Kindern, wie eine aktuelle Studie zeigt. Der Rückgang, der während der Corona-Pandemie begann, birgt Risiken für die öffentliche Gesundheit und führt zum Wiederauftreten vermeidbarer Krankheiten.
Rückgang der Impfungen bei Kindern in der EU: Besorgniserregende Trends auch in Deutschland

In einer aktuellen Untersuchung zeigen sich alarmierende Rückgänge der Impfquoten bei Kindern in zahlreichen EU-Staaten, einschließlich Deutschland. Diese Entwicklung wurde in einer Studie festgehalten, die zwischen 1980 und 2024 Daten zu Impfungen in 27 EU-Ländern analysierte.
Chronologie des Rückgangs
Die Impfquoten hatten über viele Jahre in den EU-Staaten einen stetigen Anstieg verzeichnet. Doch zwischen 2019 und 2022, inmitten der Corona-Pandemie, begann ein drastischer Rückgang. Experten im Fachjournal “The Lancet Regional Health – Europe” weisen darauf hin, dass Deutschland ebenfalls von diesem Trend betroffen ist.
Ursachen und Einflussfaktoren
Die Studie hat zwar nicht die Gründe für die sinkenden Impfquoten umfassend untersucht, jedoch werden Fehlinformationen und ein abnehmendes Vertrauen in Impfstoffe als mögliche Faktoren diskutiert. Diese Entwicklungen könnten zu einer Verschlechterung der öffentlichen Gesundheit führen.
Folgen für die Gesundheit
Rückläufige Impfraten stellen eine erhebliche Bedrohung dar. Impfungen haben sich als eine der effektivsten Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsschutz erwiesen. Der Rückgang der Impfquoten führt bereits zu einem Wiederauftreten von Krankheiten, die zuvor als vermeidbar galten.
Aktuelle Impfstatistiken
In der Untersuchung wurden sieben verschiedene Kinderimpfungen betrachtet, darunter die Kombinationsimpfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten sowie Impfungen gegen Hepatitis B, Meningitis B, Poliomyelitis, Pneumokokken, Masern und Röteln. In Deutschland sind fünf der sieben Impfungen betroffen, wobei nur bei der Hepatitis B-Impfung und der ersten Masern-Dosis ein leichter Anstieg zu verzeichnen ist.
Quellen: tagesschau
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.








