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Rundfunkgebühren werden abgeschafft

Die Regierung macht ein Wahlkampfversprechen wahr und schafft die Rundfunkgebühren ab.

Rundfunkgebühren
Rundfunkgebühren (Symbolfoto)
Foto: Depositphotos

Die Finanzierung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks durch die Zwangsgebühren ist in Deutschland sehr umstritten. Viele würden die hohen Kosten gerne abschaffen, besonders angesichts der explodierenden Preise durch den Kriegs Russlands gegen die Ukraine.

Schon länger wird über die Reform von ARD, ZDF und Co diskutiert – doch ohne dass es bislang zu gravierenden Änderungen gekommen ist.

Das soll jetzt anders werden und ein radikaler Schritt steht bevor.

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Frankreich: Rundfunkgebühren werden abgeschafft

In Deutschland würden sich viele Menschen über eine finanzielle Entlastung freuen. Allerdings sind die Einnahmen auch wichtig, um einen unabhängigen Journalismus zu finanzieren und ein Gegenpol zu den privaten Anbietern zu finanzieren.

Da sind unsere Nachbarn in Frankreich allerdings schon einen Schritt weiter und der Präsident Macron schafft die Rundfunkgebühren ab. Das hatte er dem Volk bei der Wahl versprochen

Besonders die extremeren linken und rechten Parteien wollten die Finanzierung des öffentlichen Rundfunks beenden. Auch in Deutschland fordert die als rechtsradikal eingestufte und vom Verfassungsschutz beobachtete AfD die Abschaffung der Gebühren.

Die Franzosen bezahlten bislang im Jahr 138 Euro und das auf einem Schlag, jeden Herbst. Aber bereits in diesem Herbst sollen die Kosten wegfallen.

In Deutschland fällt der Rundfunkbeitrag mit 220,32 Euro fast doppelt so hoch aus als in Frankreich. Er könnte sogar bald steigen, wie es Martin Detzel, der Chef der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) für möglich hält. Als Grund wird der Ausgleich der Inflation angeführt.

Bis vor Kurzem verschickte der Beitragsservice noch vierteljährlichen Zahlungshinweise, das fiel vor einiger Zeit weg. Wer keine Einzugsermächtigung gegeben hat oder vergisst, regelmäßig zu überweisen, für den kann es teuer werden. Dann fällt nämlich ein Säumniszuschlag in Höhe von mindestens acht Euro an.

as
Quellen: PC-Welt