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Ursprung ungeklärt: Neue Malaria-Infektionen in Frankfurt werfen Fragen auf

In Frankfurt am Main sind zwei Flughafenmitarbeiter an Malaria gestorben, während zwei weitere Infektionsfälle aufgetreten sind. Unklar bleibt, wie sich die Betroffenen, die nicht in Malaria-Endemiegebieten waren, infiziert haben. Ärzten wird geraten, bei unklarem Fieber auch Malaria in Betracht zu ziehen.

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Infektion außerhalb des Airports: Neue Malaria-Fälle in Frankfurt geben Rätsel auf
Bildquelle: (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Seit Juli 2026 sind in Frankfurt am Main mehrere Malaria-Fälle aufgetreten, darunter zwei tödliche. Die Stadtverwaltung hat nun zwei weitere Infektionen gemeldet, die jedoch nicht mit dem Flughafen in Verbindung stehen.

Unklare Infektionsursachen

Die beiden neuen Erkrankten leben im Stadtteil Schwanheim, der sich in der Nähe des Frankfurter Flughafens befindet. Wie die Stadt mitteilte, haben die Betroffenen keinen Aufenthalt in einem Malaria-Endemiegebiet gehabt, was die Ursachen der Infektionen unklar macht.

Gesundheitsbehörden reagieren

Das Gesundheitsamt hat die medizinischen Einrichtungen in der Region informiert und um erhöhte Wachsamkeit gebeten.

“Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, da Malaria gut behandelbar ist”,

erklärte ein Sprecher der Behörde. Ärzte werden aufgefordert, auch bei Patienten mit unklarem Fieber an Malaria zu denken, selbst wenn diese nicht in einem Risikogebiet waren.

Übertragungswege und Risiken

Insgesamt erkrankten seit Anfang Juli sechs Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens an Malaria, wobei zwei von ihnen starben. Alle Betroffenen hatten keinen Kontakt zu Malaria-Endemiegebieten. Laut Angaben der Stadt wird die Krankheit nicht von Mensch zu Mensch übertragen; ein Mückenstich ist notwendig, um sich zu infizieren.

Vermutete Ursache der Infektionen

Die Stadt geht davon aus, dass eine infizierte Mücke, die möglicherweise mit einem Flugzeug nach Deutschland gelangte, die Infektionen ausgelöst hat. Frühere Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) deuten darauf hin, dass die Übertragung durch eine importierte Anophelesmücke erfolgt sein könnte.

Seltene Fälle in Deutschland

Normalerweise treten Malaria-Fälle in Deutschland vor allem bei Reisenden auf, die sich im Ausland infiziert haben. Die sogenannte Flughafenmalaria ist ein seltenes Ereignis; der letzte dokumentierte Fall ereignete sich im Jahr 2023. Die aktuellen Entwicklungen könnten dazu führen, dass Betroffene erst spät diagnostiziert werden.


Quellen: n-tv

Bildquelle: Bildquelle: (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS