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Was geschah mit der Passagierin, die kurz nach dem Start verstarb?

Ein tragischer Vorfall überschattet einen Langstreckenflug von Hongkong nach London: Eine Passagierin stirbt kurz nach dem Start. Während die Crew die Reise fortsetzt, entsteht unter den Fluggästen Diskussion über den Umgang mit dem Leichnam.

Todesfall kurz nach dem Start: Leiche fliegt auf Langstreckenflug mit
Jeffry Surianto auf Pexels

Ein Airbus der Fluggesellschaft British Airways war kürzlich Schauplatz eines tragischen Vorfalls, als eine Passagierin während des Fluges verstarb. Die Crew entschied sich, die Reise trotz des Vorfalls fortzusetzen.

Passagiere an Bord des Fluges berichteten, dass sie mehrere Stunden in der Nähe einer verstorbenen Frau verbringen mussten. „Eine Passagierin ist leider an Bord verstorben“, erklärte die Fluggesellschaft auf Anfrage, nachdem zuvor über den Vorfall berichtet worden war. „Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei ihrer Familie.“

Der Airbus war am Sonntag von Hongkong in Richtung London gestartet, einer Reise, die etwa 13 Stunden in Anspruch nimmt. Berichten zufolge starb die etwa 60-jährige Frau rund eine Stunde nach dem Start aus bislang ungeklärten Gründen. Viele Passagiere forderten daraufhin eine Rückkehr nach Hongkong, doch die Crew entschied, die Reise fortzusetzen, da noch gut zwölf Stunden Flugzeit vor ihnen lagen.

Umgang mit dem Leichnam

Nach dem Tod der Passagierin entwickelte sich an Bord eine Diskussion über den Umgang mit dem Leichnam. Zunächst wurde überlegt, die Verstorbene in einer Toilette zu deponieren, letztlich entschied man sich jedoch, sie im Bodenbereich der Bordküche zu lagern. Diese Entscheidung führte dazu, dass kurz vor der Landung mehrere Passagiere über unangenehme Gerüche klagten, die offenbar von der Fußbodenheizung in der Küche herrührten.

Nach der Landung mussten die Fluggäste zunächst auf die Ermittlungen der Polizei warten. Berichten zufolge waren einige Crewmitglieder so stark von dem Vorfall betroffen, dass sie in den folgenden Tagen nicht zur Arbeit zurückkehren konnten. British Airways erklärte dazu: „Wir unterstützen unsere Crew. Alle Verfahren wurden ordnungsgemäß eingehalten.“

Reaktionen und Berichterstattung

Der Vorfall hat in den sozialen Medien und in der Öffentlichkeit für Aufregung gesorgt. Viele Passagiere äußerten ihr Unverständnis über die Entscheidung der Crew, die Reise fortzusetzen, während andere die Situation als außergewöhnlich und tragisch empfanden. Die Fluggesellschaft steht nun unter Druck, ihre Richtlinien für derartige Vorfälle zu überprüfen und möglicherweise zu ändern.

  • Fluggesellschaft: British Airways
  • Flughafen: Hongkong nach London
  • Alter der verstorbenen Passagierin: ca. 60 Jahre
  • Flugzeit: ca. 13 Stunden

Die genauen Umstände des Todes der Passagierin sind noch unklar, und es bleibt abzuwarten, welche weiteren Informationen die Ermittlungen der Behörden zutage fördern werden.

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Bildquelle: Jeffry Surianto auf Pexels

Ronny Winkler