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Zugunglück in Dänemark fordert mehrere Schwerverletzte

In Dänemark sind bei einem schweren Zugunglück mehrere Menschen verletzt worden, darunter fünf in kritischem Zustand. Die Kollision ereignete sich am frühen Morgen zwischen Hillerød und Kagerup, während die genaue Ursache noch unklar ist.

Dänemark: Mehrere Menschen nach Zugunglück in Lebensgefahr
KI-generiert

In Dänemark kam es am frühen Donnerstagmorgen zu einem schweren Zugunglück, bei dem zwei Züge auf der Strecke zwischen Hillerød und Kagerup, etwa 40 Kilometer nördlich von Kopenhagen, kollidierten. Bei diesem Vorfall wurden insgesamt 17 Personen verletzt, von denen sich fünf in einem kritischen Zustand befinden.

Der Alarm wurde gegen 6:30 Uhr bei den Rettungsdiensten ausgelöst. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass es sich um einen Frontalzusammenstoß handelte, die genauen Umstände des Unglücks sind jedoch noch unklar. Der Einsatzleiter der Rettungsdienste berichtete, dass die Züge offensichtlich mit relativ hoher Geschwindigkeit aufeinanderprallten. Glücklicherweise konnten alle Fahrgäste die Züge verlassen oder wurden befreit, und es gab keine Personen, die eingeklemmt waren.

Schwere Schäden an den Zügen

Durch den Aufprall wurden beide Züge stark beschädigt. Die Führerhäuser der Lokomotiven wurden verformt, und die Fenster der vorderen Waggons zerbrachen. Die Gemeinde Hillerød richtete nach dem Unglück ein Krisenzentrum für betroffene Bürger ein.

„Ich bin zutiefst erschüttert, meine Gedanken sind bei allen Betroffenen“, sagte Trine Egetved, die Bürgermeisterin der nahegelegenen Gemeinde Gribskov. „Ich war schockiert, dass sich ein solcher Unfall auf dieser kleinen Lokalbahn ereignen kann.“

Die Polizei und zahlreiche Rettungskräfte waren schnell vor Ort, und sogar ein Militärhubschrauber wurde zur Unterstützung eingesetzt. Bahnunglücke sind in Dänemark relativ selten. Der letzte schwerwiegende Vorfall ereignete sich im Jahr 2019, als bei einem Unfall mit einem Passagierzug acht Menschen ums Leben kamen.

Rettungsmaßnahmen und weitere Informationen

  • 17 Verletzte, davon 5 in kritischem Zustand
  • Frontalzusammenstoß zwischen zwei Zügen
  • Rettungskräfte und Polizei im Großeinsatz
  • Krisenzentrum für betroffene Bürger eingerichtet

Die genauen Ursachen des Unglücks sind noch Gegenstand von Ermittlungen. Die dänischen Behörden haben bereits angekündigt, umfassende Untersuchungen einzuleiten, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären.

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