Ab dem 1. Juni 2026 gelten in Dresden neue Gebührensätze für amtliche Schlachttier- und Fleischuntersuchungen, um eine kostendeckende Durchführung sicherzustellen. Die Anpassung berücksichtigt gestiegene Kosten und rechtliche Änderungen und betrifft insbesondere Schlachtbetriebe, Direktvermarkter…
Änderung der Gebühren für Schlachttier- und Fleischuntersuchungen in Dresden

Ab dem Montag, dem 1. Juni 2026, treten in der Stadt Dresden neue Gebührensätze für die amtlichen Untersuchungen von Schlachttieren und Fleisch in Kraft, einschließlich der Trichinenuntersuchungen. Diese Neukalkulation zielt darauf ab, die kostendeckende Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollen sicherzustellen. Die Anpassung der Gebühren erfolgt unter Berücksichtigung der im Vorjahr angefallenen Personal-, Sach- und Verwaltungskosten sowie der geänderten rechtlichen und tariflichen Rahmenbedingungen für die amtlichen Kontrollen.
Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt ist für die Durchführung der gesetzlich geforderten Untersuchungen bei Schlachttieren sowie für die Trichinenuntersuchung bei empfänglichen Wildtierarten verantwortlich. Ziel dieser Kontrollen ist es, sicherzustellen, dass nur gesundheitlich unbedenkliches Fleisch in den Handel gelangt. Untersucht werden unter anderem Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Wildschweine und weitere warmblütige Tiere.
Die Anpassung der Gebühren betrifft insbesondere Schlachtbetriebe, Direktvermarkter sowie landwirtschaftliche Unternehmen, die Tiere zur Schlachtung anmelden, sowie Jäger und Hausschlachter. Die genauen Gebührensätze hängen von der Tierart, dem Umfang der Untersuchungen und dem Zeitpunkt der Durchführung ab. Die Stadt Dresden betont, dass die amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchungen sowie die Trichinenuntersuchungen einen wichtigen Bestandteil des gesundheitlichen Verbraucherschutzes darstellen. Sie sind entscheidend für die Lebensmittelsicherheit und den Schutz der Verbraucher.
Die Änderung der Gebührensätze wurde am Freitag, dem 22. Mai 2026, im elektronischen Amtsblatt veröffentlicht.
Quellen: dresden
Bildquelle: KI generiert








