Politische Niederlage für Björn Höcke: Der von der AfD eingebrachte Misstrauensantrag gegen Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt findet keine Mehrheit im Landtag.
AfD scheitert mit Misstrauensvotum in Thüringen – Ministerpräsident Mario Voigt bleibt im Amt

Im Thüringer Landtag ist ein Misstrauensvotum der AfD gegen Ministerpräsident Mario Voigt gescheitert. Der Antrag war von der AfD-Fraktion unter Führung von Björn Höcke eingebracht worden, erhielt jedoch nicht die erforderliche Zustimmung. Damit bleibt die Landesregierung im Amt, während die politische Debatte in Thüringen weiter an Schärfe gewinnt.
AfD bringt Misstrauensantrag ein
Die AfD hatte den Misstrauensantrag mit scharfer Kritik an der Regierungsarbeit von Mario Voigt begründet. Aus Sicht der Partei sei die Landesregierung nicht handlungsfähig und habe das Vertrauen der Bevölkerung verloren. Mit dem Antrag wollte die AfD einen Regierungswechsel erzwingen und politischen Druck auf die Koalition ausüben.
Keine Mehrheit im Landtag
Im Thüringer Landtag fand der Antrag jedoch keine Mehrheit. Abgeordnete der Regierungskoalition sowie der Opposition lehnten das Misstrauensvotum ab. Damit verfehlte die AfD klar die notwendige Stimmenzahl. Die Abstimmung machte deutlich, dass es derzeit keine parlamentarische Grundlage für einen Machtwechsel gibt.
Reaktionen von Björn Höcke
AfD-Fraktionschef Björn Höcke zeigte sich nach der Abstimmung kämpferisch. Er sprach von einer verpassten Chance und erneuerte seine Kritik an der Landesregierung. Gleichzeitig kündigte er an, die AfD werde ihre Oppositionsarbeit fortsetzen und weiterhin Druck auf die Regierung ausüben.
Regierung sieht sich bestätigt
Ministerpräsident Mario Voigt wertete das Scheitern des Misstrauensvotums als Bestätigung seiner Arbeit. Er betonte die Stabilität der Landesregierung und erklärte, man werde den eingeschlagenen Kurs fortsetzen. Die Koalition zeigte sich geschlossen und wies die Vorwürfe der AfD entschieden zurück.
Politisches Klima in Thüringen angespannt
Das gescheiterte Misstrauensvotum unterstreicht die angespannte politische Lage in Thüringen. Der Landtag ist stark polarisiert, und insbesondere das Verhältnis zwischen AfD und den übrigen Parteien bleibt von Konfrontation geprägt. Beobachter rechnen damit, dass die politischen Auseinandersetzungen in den kommenden Monaten weiter an Intensität gewinnen.








