Mit spektakulären Protestaktionen haben Aktivisten der «Letzten Generation» schon häufig auf sich aufmerksam gemacht. In Bremen nahmen sie sich nun ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt zum Ziel.
Aktivisten beschmieren Bremer Stadtmusikanten mit Farbe

Umweltaktivisten haben in Bremen die Statue der Bremer Stadtmusikanten mit schwarzer Farbe übergossen. Zeugen verständigten am Freitagnachmittag die Polizei, die vor der Statue drei Aktivisten trafen, die Plakate der «Letzten Generation» hochhielten. Die Feuerwehr habe die Farbe zum größten Teil entfernen können, hieß es in einer Polizeimitteilung. Gegen die drei Aktivisten seien Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz ergangen. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.
Einem Bericht von Radio Bremen zufolge fordern die Umweltaktivisten, dass Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) eine Erklärung der Gruppe, die am 27. Juni in seinem Büro übergeben wurde, bei einer öffentlichen Pressekonferenz vorlesen soll. Das gehe aus einer Mitteilung hervor, die der Redaktion von «buten un binnen» vorliege.
Die Bremer CDU nannte die Aktion „sinnlosen Vandalismus“. Die Beschädigung von Kulturdenkmälern schade jedem noch so gut gemeinten Ziel. Zumindest die Kosten des Einsatzes müssten den Aktivisten in Rechnung gestellt werden.
„Es gibt viele Möglichkeiten, wie man seine Freizeit verbringen kann. Man kann zum Beispiel Sport treiben, Musik hören oder einfach nur entspannen.“
„Der Berliner Zoo wurde im Jahr 1844 eröffnet und ist der älteste Zoo Deutschlands. Er beherbergt mehr als 20.000 Tiere und ist eine beliebte Touristenattraktion in der Hauptstadt.“








