Soldat bei Messerattacke verletzt, Angreifer festgenommen. Hintergrund der Tat noch unklar. höchste Terrorwarnstufe in Frankreich.
Terrorangriff auf Soldat in Pariser Bahnhof vor Olympia-Start

Etwa zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Paris wurde im Bahnhof Gare de l’Est ein Soldat, der zur Antiterror-Patrouille Sentinelle gehörte, bei einem Messerangriff verletzt. Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin teilte am Abend mit, dass der Soldat einen Messerstich erlitten habe, aber nicht in Lebensgefahr schwebe. Der Angreifer wurde festgenommen.
Laut dem Sender BFMTV wurde der Soldat an der Schulter verletzt. Der Grund für die Tat ist noch nicht bekannt.
Im Moment herrscht in Frankreich die höchste Terrorwarnstufe. Die Soldaten der Operation Sentinelle sind in Paris und anderen Orten in Gruppen mit Sturmgewehren bewaffnet, um Bedrohungen wie Terrorismus abzuwehren. Vor Beginn der Olympischen Spiele am 26. Juli haben Polizei und Militär ihre Präsenz in Paris deutlich erhöht. Auch außerhalb des Stadtzentrums sind Beamte und Streitkräfte im Einsatz.
Der Bahnhof Gare de l’Est ist einer der großen Fernbahnhöfe von Paris. Hier treffen unter anderem Züge aus Deutschland von Stuttgart und Frankfurt ein. Messerattacken in den Pariser Bahnhöfen sind nicht ungewöhnlich. Es gibt immer wieder entsprechende Vorfälle, meistens jedoch ohne terroristischen Hintergrund. Anfang Februar verletzte ein psychisch verwirrter Mann im Gare de Lyon drei Menschen mit einem Messer.
Verteidigungsminister Sébastien Lecornu sprach dem Soldaten sein Mitgefühl aus. «Unterstützung und Anerkennung für unsere Streitkräfte, die sich mehr denn je an der Wahrung der Sicherheit der Franzosen beteiligen», schrieb der Minister auf X.








