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Armee: Leichen von sechs Geiseln im Gazastreifen geborgen

Die Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gaza-Krieg stehen vor einer entscheidenden Phase. Erstmals seit langem besteht Hoffnung. Nun findet Israels Armee mehrere tote Geiseln im Gazastreifen.

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Immer wieder gibt es in Israel Proteste für ein Geisel-Abkommen. (Archivbild)
Foto: Ohad Zwigenberg/AP/dpa

Die Armee Israels hat laut eigenen Angaben die Leichen von sechs Geiseln im Gazastreifen gefunden. Die toten Körper wurden in der Nacht zum Dienstag in der Stadt Chan Junis im Süden des Küstengebiets entdeckt, wie das Militär mitteilte. Die Familien der sechs Männer wurden informiert.

Den Berichten der Medien zufolge sind fünf der Männer im Alter zwischen 35 und 80 Jahren. Mehrere von ihnen waren bereits zuvor von der Armee für tot erklärt worden. Sie alle waren am Leben, als sie entführt wurden.

Nach Angaben Israels befinden sich immer noch 109 Geiseln in der Gewalt der Hamas, von denen viele wahrscheinlich nicht mehr am Leben sind.

US-Außenminister Blinken arbeitet derzeit in Nahost an einem Abkommen über eine Waffenruhe im Gaza-Krieg und die Freilassung der Entführten. Es besteht erstmals seit langem Hoffnung. „Israel hat den jüngsten Vorschlag einer Waffenruhe, der von den USA unterstützt wird, akzeptiert“, sagte Blinken am Montag auf einer Pressekonferenz. Nun liegt es an der Hamas, dem Vorschlag zuzustimmen.

Insgesamt entführten palästinensische Terroristen am 7. Oktober des letzten Jahres 253 Menschen aus Israel in das Küstengebiet. Einige von ihnen wurden durch einen Gefangenenaustausch freigelassen, während vereinzelt Geiseln von der israelischen Armee befreit wurden – auch unter hohen Kosten für die palästinensische Zivilbevölkerung bei diesen Militäreinsätzen, für die Israel international kritisiert wird.

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dpa