Das Auswärtige Amt hat seine Reisewarnung für den Iran verschärft und alle deutschen Staatsbürger im Land erneut aufgefordert, sofort auszureisen. Hintergrund sind eine volatile Sicherheitslage und die Gefahr weiterer Eskalationen.
Auswärtiges Amt erneuert Warnung: Deutsche sollen Iran sofort verlassen

Die deutsche Regierung rät Deutschen, die sich derzeit in der Islamische Republik Iran aufhalten, dringend zur Ausreise. Die Lage im Land sei „äußerst volatil“, erklärte ein Sprecher des Ministeriums in Berlin. Grund dafür sind unter anderem anhaltende Spannungen aufgrund des möglichen militärischen Eingreifens der Donald Trump-Administration sowie innenpolitische Unruhen.
Sicherheitssituation offiziell als hoch eingestuft
Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass die Sicherheitslage im ganzen Land angespannt sei. Vor allem für Individualreisende besteht demnach das Risiko willkürlicher Festnahmen – etwa bei Foto- und Videoaufnahmen von kritischen oder sicherheitsrelevanten Orten. Zudem könne die Botschaft in Teheran im Krisenfall nur eingeschränkt konsularische Hilfe leisten, insbesondere für deutsch-iranische Doppelstaater.
Ausreise weiterhin möglich – aber Vorsicht geboten
Trotz der dramatischen Warnung bestehen nach Angaben des Ministeriums derzeit noch kommerzielle Flugverbindungen aus dem Iran sowie Landwege über Nachbarländer zur Ausreise. Deutsche Staatsbürger werden jedoch dringend aufgefordert, diese Möglichkeiten so schnell wie möglich zu nutzen.
Die erneute Ausreisewarnung baut auf einer bestehenden Empfehlung aus dem Jahr 2022 auf, als ähnliche Hinweise bereits ausgesprochen wurden. Angesichts aktueller geopolitischer Spannungen und der unsicheren Situation im Land wurde diese nun bekräftigt.








