Bundesaußenministerin Annalena Baerbock trifft sich mit Aiman al-Safadi, um über die humanitäre Krise im Gazastreifen und die Perspektiven für die Zeit nach dem Krieg zu sprechen.
Baerbock bespricht humanitäre Krise im Gazastreifen mit jordanischem Außenminister

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) traf sich mit ihrem jordanischen Kollegen Aiman al-Safadi zu einem Arbeitstreffen angesichts des Gaza-Krieges. Das Gespräch in der Hauptstadt Amman dürfte sich auf die humanitäre Krise im Gazastreifen und die Zukunft nach Kriegsende konzentriert haben. Es wurden keine Details oder mögliche Ergebnisse bekanntgegeben.
Die Bundesaußenministerin hat während ihrer Rückreise von einer dreitägigen Ostafrikareise einen Zwischenstopp in Jordanien gemacht. Das Verhältnis zwischen ihr und al-Safadi wird als vertrauensvoll angesehen.
Der Gaza-Krieg wurde durch das schlimmste Massaker in der Geschichte Israels ausgelöst, das von Terroristen der Hamas sowie anderer extremistischer Gruppen am 7. Oktober im Süden Israels verübt wurde.
Bei dem Gespräch von Baerbock mit Al-Safadi dürfte neben der Lage der Zivilbevölkerung in Gaza auch die Suche nach einer Friedenslösung zwischen Israel und den Palästinensern eine Rolle spielen. Die Ministerin befürwortet eine Zweistaatenlösung, bei der ein unabhängiger, demokratischer und entmilitarisierter Palästinenserstaat friedlich neben Israel existieren soll.
Kürzlich äußerte sich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erneut strikt ablehnend gegenüber einer solchen Lösung nach dem Ende des Gaza-Krieges. Die islamistische Hamas ist ebenfalls gegen eine Zweistaatenlösung und strebt die Schaffung eines palästinensischen Staates auf dem gesamten Gebiet westlich des Jordans an. Die Hamas hat die Absicht, den Staat Israel zu zerstören.








