Bildungsministerin Karin Prien plädiert dafür, die Ursachen genauer zu untersuchen.
Barrikaden in Flammen: Unruhen nach Protesten der Jugend entfalten hitzige Diskussionen

Die Ausschreitungen nach den Jugendprotesten vom Wochenende beschäftigen die Politik weiter. In Frankfurt, Köln und Hamburg eskalierte die Lage im Umfeld der „Gen Z regelt“-Demonstrationen. Bilder brennender Barrikaden und zerstörter Geschäfte rücken die Gewalt in den Mittelpunkt der Debatte.
Bildungsministerin Karin Prien plädiert dafür, die Ursachen genauer zu untersuchen. Im Deutschlandfunk verwies die CDU-Politikerin auf linksradikale Gruppen und auf mögliche Beteiligte aus migrantischen Milieus. Ihre Einschätzung ersetzt jedoch keine abgeschlossenen Ermittlungen zu den einzelnen Taten.
Friedlichen Demonstranten zuhören
Prien betonte zugleich, den jungen Menschen zuzuhören, die ohne Gewalt demonstrierten. Viele machten sich Sorgen um ihre Zukunft. Nicht alle Forderungen teile sie: Beim Wehrdienst und einem möglichen Gesellschaftsdienst vertrete sie eine andere Position.
Die Protestbewegung richtet sich unter anderem gegen hohe Lebenshaltungskosten und unzureichende Bildung. Gewalttaten einzelner Beteiligter lassen keinen pauschalen Schluss auf alle Demonstrierenden zu.
Für die weitere Aufarbeitung kommt es darauf an, konkrete Straftaten und Verantwortliche festzustellen. Die politische Diskussion über Lebensperspektiven junger Menschen läuft parallel dazu weiter.
Bildhinweis: Symbolbild.
Quellen: tagesschau
Bildquelle: M Sides auf Pexels
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