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Start der Mikrozensus-Erhebung 2026: Wichtige Daten für politische Entscheidungen

Die Befragten liefern Einblicke in Familie, Bildung, Einkommen, Wohnsituation und mehr. Datenschutz und Geheimhaltung sind garantiert.

Wie leben die Menschen in Deutschland? Dieser Frage wollen Statistiker auf den Grund gehen. (Symbolbild)
Foto: Jan Woitas/dpa

Die Datenerhebung für den Mikrozensus 2026 hat begonnen und liefert wichtige Informationen über die wirtschaftliche und soziale Situation der Menschen in Deutschland. Im Zeitraum von Januar bis Dezember wird erneut ein Prozent der Bevölkerung durch Zufallsauswahl für die Befragung ausgewählt.

«Stellvertretend für viele andere Menschen in Deutschland geben sie Auskunft zu Themen wie Familie, Bildung, Arbeitsmarktbeteiligung, Migration, Einkommen und Lebensbedingungen, Wohnsituation sowie Internetnutzung», erklärten die Statistiker.

Der Mikrozensus wird jährlich erstellt – anders als der Zensus, der in der Regel alle zehn Jahre durchgeführt wird. «Die Ergebnisse des Mikrozensus bilden eine wichtige Grundlage für politische Entscheidungen, die das Leben der Menschen in Deutschland betreffen», hieß es.

Mikrozensus 2026 liefert auch Daten zur Wohnsituation

Gemäß den Informationen werden alle vier Jahre im Mikrozensus detaillierte Fragen zum Thema Wohnen gestellt – so auch im Jahr 2026. Diese Daten sollen Aufschluss über die Eigentumsquote, Wohnfläche oder die durchschnittliche Mietbelastung der Haushalte in Deutschland geben.

Die Haushalte, die ausgewählt wurden, werden also von ihrem jeweiligen Statistischen Landesamt kontaktiert und sind gesetzlich verpflichtet, Auskunft zu geben. Die Befragten haben die Möglichkeit, den Mikrozensus-Fragebogen online oder auf Papier auszufüllen. Manche Landesämter setzen auch Interviewer ein.

«Wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik sind der Datenschutz und die Geheimhaltung persönlicher Daten gewährleistet», hieß es. Erste Ergebnisse sollen rund drei Monate nach Ende des Erhebungsjahres veröffentlicht werden.

dpa