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Israel in Alarmbereitschaft vor massiven Angriffsdrohungen

Israels Sicherheitskräfte sind in höchster Alarmbereitschaft, da Angriffe vom Iran und Hisbollah drohen. Eine mögliche konzertierte Angriffshandlung wird diskutiert.

Die Hisbollah feuert erneut Dutzende Raketen auf Nordisrael.
Foto: Leo Correa/AP/dpa

Vor dem Hintergrund massiver Angriffsdrohungen seiner Erzfeinde sind Israels Sicherheitskräfte Berichten zufolge in höchster Alarmbereitschaft. Man rechne damit, dass die vom Iran und der libanesischen Schiiten-Miliz Hisbollah angedrohten Attacken «über mehrere Fronten» erfolgen, berichtete der israelische Fernsehsender Channel 12. 

Das würde bedeuten, dass sich neben der Hisbollah auch andere bewaffnete Stellvertretergruppen Teherans an einer Aggression gegen Israel beteiligen könnten. Dazu gehören die Huthi im Jemen sowie Iran-treue Milizen im Irak und in Syrien. Die israelische Führung diskutiere derzeit über mögliche Antworten auf eine derartige konzertierte Angriffshandlung. Diese beinhalteten «die Bereitschaft, in diesem Zusammenhang in einen allumfassenden Krieg einzutreten», hieß es bei Channel 12. 

Hisbollah feuert erneut Dutzende Raketen auf Nordisrael ab

Als Reaktion auf einen vermutlich israelischen Angriff im Südlibanon feuerte die proiranische libanesische Hisbollah nach eigenen Angaben erneut Dutzende Raketen auf Israel ab. Erstmals seien Katjuscha-Raketen auf die Ortschaft Beit Hillel in Nordisrael abgefeuert worden, teilte die Hisbollah mit. Dies sei eine Reaktion auf die israelischen Angriffe auf Dörfer wie Kafr Kila im Süden des Libanons, bei denen Zivilisten verletzt wurden. Laut libanesischen Sicherheitsquellen wurden etwa 50 Raketen aus dem Südlibanon auf Nordisrael abgefeuert. Viele Raketen wurden Berichten zufolge vom Abwehrsystem Iron Dome abgefangen. Seit Beginn des Gaza-Kriegs gibt es täglich Beschuss zwischen der Hisbollah und der israelischen Armee.

Flächenbrand befürchtet

Das Szenario eines möglichen regionalen Flächenbrands zeichnet sich ab, seitdem zwei hochrangige Feinde Israels Opfer tödlicher Anschläge wurden. In der Nacht zum Mittwoch tötete eine Explosion im Zimmer eines Gästehauses der Regierung in Teheran den Hamas-Auslandschef Ismail Hanija. Wenige Stunden zuvor hatte ein Luftangriff den ranghohen Hisbollah-Kommandeur Fuad Schukr in Beirut getötet.

Israel beanspruchte den Angriff auf Schukr für sich, hat sich jedoch bisher nicht zum Anschlag auf Hanija geäußert. Der Iran und die Hamas machen Israel für den Mord verantwortlich.

Teheran droht mit «heiligem Zorn»

Der Iran droht mit einem harten Vergeltungsschlag. An diesem würden sich auch die mit dem Iran verbündeten Milizen in der Region beteiligen, sagte der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden (IRGC), General Hussein Salami. «Das kriminelle und terroristische zionistische Regime (Israel) und seine Unterstützer müssen mit dem heiligen Zorn der Widerstandsgruppen rechnen», schrieb er auf dem Webportal der Revolutionsgarden.

Die genauen Umstände des Todes des Hamas-Führers sind unklar. Der Iran hat Berichten westlicher Medien widersprochen, wonach israelische Agenten bereits zwei Monate vor Hanijas Reise eine Bombe im von den Revolutionsgarden bewachten Gästehaus platziert hätten. Schließlich zündeten sie den Sprengsatz per Fernzündung.

Laut den Revolutionsgarden wurde der Anschlag mit einem Geschoss mit begrenzter Reichweite ausgeführt. Es war mit einem sieben Kilogramm schweren Sprengkopf ausgestattet und wurde von außerhalb des Gästehauses im Norden der Hauptstadt abgefeuert. Dies führte zu der Explosion, bei der Hanija getötet wurde.

Unklar bleibt, wann der angedrohte Vergeltungsschlag erfolgen könnte. In den Erklärungen Teherans und der Hisbollah ist immer wieder von den «nächsten Tagen» die Rede. Israel kann mit der Unterstützung der USA und anderer Verbündeter rechnen. 

Irans Verbündete könnten US-Basen in Syrien angreifen

Es wird befürchtet, dass aufgrund der Drohungen aus Teheran ein möglicher Angriff dieses Mal breiter und komplexer ausfallen könnte als die Attacke des Irans auf Israel im April. Damals griff Teheran den jüdischen Staat mit über 300 Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen an. Diese Angriffswelle war die Reaktion auf einen Angriff Israels, bei dem mehrere iranische Generäle in einem iranischen Botschaftsgebäude in Beirut getötet wurden.

Laut dem American Institute for the Study of War (ISW) könnten bei der bevorstehenden Operation iranische Stellvertretergruppen im Irak und in Syrien US-Stützpunkte im Osten Syriens angreifen. Lokalen Medien zufolge haben Iran-treue Milizen Truppen und Raketenwerfer aus dem Irak in die Nähe der US-Stützpunkte in Syrien verlegt. Teherans Kalkül könnte darin bestehen, durch Angriffe auf die US-Basen in Syrien die Abwehrkapazitäten der Amerikaner zu binden, die sonst zur Verteidigung Israels eingesetzt werden würden.

US-Präsident Joe Biden und andere Regierungsmitglieder des wichtigsten Verbündeten Israels sehen die Lösung zur Deeskalation im Abschluss eines Waffenstillstandsabkommens für den seit fast zehn Monaten andauernden Gaza-Krieg. Die indirekten Verhandlungen, an denen die USA, Ägypten und Katar beteiligt sind, machen jedoch keine Fortschritte. Diese sollen auch zur Freilassung von etwa 100 Geiseln, die sich in der Gewalt der Hamas befinden, führen. Die jüngsten Gespräche mit israelischen und ägyptischen Vertretern am Samstag in Kairo haben laut israelischen Medienberichten keine Ergebnisse gebracht.

Angebliche Schreiduelle im Büro des Premiers

Die Vermittler, aber dem Vernehmen nach auch engste Mitarbeiter Netanjahus sehen in der Blockadehaltung des israelischen Regierungschefs die Ursache für den Stillstand der Gespräche. Channel 12 und der gut vernetzte Journalist Barak Ravid berichteten von einer hitzigen Sitzung des Ministerpräsidenten mit seinen Unterhändlern am vergangenen Mittwoch, in der es Schreiduelle gegeben haben soll.

Ronen Bar, der Leiter des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, soll Netanjahu damit konfrontiert haben, er möge es doch offen sagen, wenn er keinen Deal wolle. Netanjahu soll daraufhin seine Mitarbeiter als «Feiglinge» beschimpft haben, die für den Hamas-Chef im Gazastreifen, Jihia al-Sinwar, arbeiten würden. 

Demonstranten, die Druck für ein Abkommen zur Freilassung der Geiseln machen, werfen Netanjahu immer wieder vor, dass dieser ein Gaza-Abkommen blockieren würde. Tausende Menschen demonstrierten auch am Samstag in Tel Aviv, Jerusalem, Haifa und anderen israelischen Städten. Der ehemalige Diplomat Eran Etzion sagte laut «Times of Israel» auf einer Kundgebung in Jerusalem, der Deal liege auf dem Tisch, Netanjahu würde ihn «aus politischen, persönlichen und strafrechtlichen Gründen» blockieren.

Kanada warnt vor Reisen nach Israel

Kanada warnte indes seine Bürger vor Reisen nach Israel. Das Außenministerium forderte Kanadierinnen und Kanadier dazu auf, aufgrund des «anhaltenden regionalen bewaffneten Konflikts und der unvorhersehbaren Sicherheitslage» alle Reisen nach Israel zu vermeiden. Die Sicherheitslage könne sich ohne Vorwarnung weiter verschlechtern.

„Der Zug von München nach Berlin dauert etwa 4 Stunden und 30 Minuten“, sagte der Zugbegleiter.

„Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr und endet um 22:00 Uhr“, sagte der Organisator.

„Die Berliner Mauer wurde am 13. August 1961 errichtet und trennte Ost- und West-Berlin für 28 Jahre. Sie wurde am 9. November 1989 geöffnet und schließlich am 13. August 1991 abgerissen.“

„Die Veranstaltung findet am 15. Juli um 19 Uhr im Rathaus statt“, sagte der Bürgermeister.

„Der neue Film von Quentin Tarantino, ‚Once Upon a Time in Hollywood‘, wird am 26. Juli 2019 in den deutschen Kinos veröffentlicht.“

„Die Veranstaltung findet am 15. Mai um 18:00 Uhr im Konferenzraum statt.“

„Der Berliner Zoo wurde im Jahr 1844 eröffnet und ist der älteste Zoo Deutschlands. Er beherbergt mehr als 18.000 Tiere und ist eine beliebte Touristenattraktion.“

dpa