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US-Duell: Biden und Trump einigen sich auf Regeln für TV-Debatte

Mikrofon stumm bei Nicht-Sprechen, Münzwurf entscheidet Position, keine Studiopublikum, zivilisierte Diskussion gesichert, nächste Debatte im September.

Mangels Konkurrenz gibt es aber keine ernsthaften Zweifel daran, dass sich Joe Biden und Donald Trump nach 2020 ein zweites Mal im Rennen um das Weiße Haus gegenüberstehen werden.
Foto: -/AP/dpa

US-Präsident Joe Biden und sein Herausforderer Donald Trump haben sich auf die Regeln für ihr erstes Fernsehduell vor der Wahl im November geeinigt. Während des 90-minütigen Schlagabtauschs zu bester Sendezeit am 27. Juni (nach deutscher Zeit 28. Juni) wird das Mikrofon des Präsidentschaftsbewerbers stumm geschaltet, wenn er nicht spricht.

Die Entscheidung darüber, auf welcher Seite der Bühne sie stehen, wird durch einen Münzwurf getroffen, wie CNN berichtete. Biden und Trump müssen ohne Spickzettel frei sprechen und dürfen nur Kugelschreiber und Notizblöcke verwenden. Während der beiden Werbeunterbrechungen ist es ihnen untersagt, Kontakt zu ihren Wahlkampfteams aufzunehmen.

Das Fernsehduell findet ungewöhnlicherweise ohne Studiopublikum statt – darauf hatte Bidens Wahlkampfteam gedrungen, während Trump «aus Gründen der Spannung» für eine Großveranstaltung vor Massenpublikum plädiert hatte. Einige der Rahmenbedingungen seien anders als bei früheren TV-Duellen, räumte CNN ein.

Nächste TV-Debatte im September

Die beiden Moderatoren Jake Tapper und Dana Bash würden aber «mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln das Einhalten der Zeitvorgaben und eine zivilisierte Diskussion sicherstellen». Sowohl der Demokrat Biden als auch sein republikanischer Amtsvorgänger Trump hätten den Bedingungen zugestimmt. Übertragen wird aus einem Studio in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia.

Die nächste TV-Debatte der beiden Rivalen ist für September geplant und wird vom Fernsehsender ABC ausgerichtet. Obwohl Biden und Trump erst im Juli und August bei Nominierungsparteitagen zu den offiziellen Kandidaten ihrer Parteien gekürt werden sollen.

Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass sie sich nach 2020 erneut im Rennen um das Weiße Haus gegenüberstehen werden, da es keine Konkurrenz gibt. Die Präsidentschaftswahl findet am 5. November statt.

dpa