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Biden und Xi telefonieren wieder miteinander

Im November trafen sich Joe Biden und Xi Jinping in Kalifornien, um das Verhältnis beider Länder etwas zu entspannen. Sie versprachen, wieder häufiger zu telefonieren. Das lösen sie nun ein.

Joe Biden und Xi Jinping sind in Kontakt.
Foto: Doug Mills/Pool The New York Times via AP/dpa

Das Weiße Haus teilte mit, dass US-Präsident Joe Biden und Chinas Staatschef Xi Jinping erstmals seit ihrem Krisentreffen in Kalifornien im November wieder miteinander telefoniert haben.

Die beiden Präsidenten trafen sich im vergangenen November nach einem Jahr vollständiger Funkstille in der Nähe der US-Metropole San Francisco, um die Beziehungen beider Länder zu festigen. Sie vereinbarten auch, in Zukunft wieder regelmäßig zu telefonieren. Diesem Versprechen sind sie nun nachgekommen.

Eine hochrangige Vertreterin der US-Regierung sagte, dass nach dem Telefonat der Präsidenten ein weiterer Austausch auf Ebene von Kabinettsmitgliedern bevorsteht. US-Finanzministerin Janet Yellen wird in den nächsten Tagen erneut nach China reisen und US-Außenminister Antony Blinken in den kommenden Wochen. Es sind auch Besuche von Mitgliedern der chinesischen Regierung in den USA geplant. Außerdem soll es bald ein Telefonat der Verteidigungsminister beider Länder geben.

Die Wiederaufnahme der militärischen Kommunikation beider Länder wurde als wichtigstes Ergebnis des Krisentreffens von Biden und Xi in Kalifornien vor viereinhalb Monaten angesehen. Die US-Regierung hatte zuvor wiederholt beklagt, dass der übliche direkte Austausch zwischen den Streitkräften beider Länder nicht funktioniere und dies zu gefährlichen Missverständnissen und Fehlkalkulationen in kritischen Situationen führen könnte.

Seit langem ist das Verhältnis zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt angespannt, unter anderem aufgrund von wirtschaftlichen Sanktionen gegen Peking und der Befürchtung im Westen, dass Chinas Armee in Taiwan einmarschieren könnte.

dpa