Gedicht mit kritischen Zeilen wurde aus Mitarbeitermagazin entfernt, politischer Kurs der Grünen-Minister aufs Korn genommen.
Skandal im Auswärtigen Amt: Schmähgedicht über Baerbock und Habeck sorgt für Aufregung

Ein Schmähgedicht mit direkten Bezügen zur Politik der früheren Grünen-Minister Annalena Baerbock und Robert Habeck sorgt nach einem «Bild»-Bericht im Auswärtigen Amt für Wirbel. Der demnach für das Mitarbeitermagazin «InternAA» verfasste Text («Heizung aus, Pullover an») nimmt den politischen Kurs unter der Außenministerin und dem Vizekanzler der damaligen Ampel-Koalition aufs Korn.
Die Zeitung schreibt, das ihr vorliegende Gedicht sei in der Digitalausgabe des Magazins entfernt und durch einen Hinweiskasten ersetzt worden. Sie veröffentlicht dazu einen Screenshot von dem Gedicht mit dem Titel «Ken & Barbie». Die frühere Amtschefin Baerbock und Habeck werden darin nicht namentlich genannt, aber erkennbar auf die Schippe genommen.
So heißt es etwa: «Die Außenwelten, feministisch gedacht, die Welt zu retten, doch nicht jeder, hat gelacht.» Und: «Hochglanzreden, ohne Geschick, hatte die Menschen, nicht mehr im Blick.»
Aus dem Auswärtigen Amt hieß es auf dpa-Anfrage, «InternAA» sei ein rein internes Magazin von Angehörigen des Auswärtigen Dienstes für Angehörige des Auswärtigen Dienstes. Die Redaktion treffe Entscheidungen über den Inhalt des Magazins unabhängig.
Baerbock begann im September ihre Amtszeit als Präsidentin der UN-Vollversammlung. Ursprünglich war die deutsche Top-Diplomatin Helga Schmid dafür vorgesehen.
Habeck, der frühere Vizekanzler und Ex-Wirtschaftsminister, hat nach seinem Rücktritt zum 1. September auch sein Bundestagsmandat niedergelegt. Er ist jetzt für ein Forschungsinstitut in Dänemark tätig.








