Ein Schuppen in Templin nördlich von Berlin gerät in Brand. Das Grundstück gehört dem Antisemitismusbeauftragten von Brandenburg. Regierungschef Woidke und Innenminister Wilke finden klare Worte.
Woidke nach Brandanschlag: Kein Platz für Extremismus

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat den mutmaßlichen Brandanschlag auf das Grundstück des Landes-Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner verurteilt. «Extremismus in jedweder Form darf in Brandenburg keinen Platz haben», teilte der SPD-Politiker mit. «Gewalt gegen Personen oder Dinge ist und bleibt absolut inakzeptabel. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ich hoffe, dass der oder die Täter schnell gefasst werden.»
Brandenburgs Innenminister René Wilke (SPD) versicherte Büttner die Solidarität des Landes. «Andreas Büttner leistet als Beauftragter zur Bekämpfung des Antisemitismus des Landes Brandenburg einen besonderen Dienst am Land und seinen Menschen», teilte Wilke mit. «Wir werden Herrn Büttner weiter zur Seite stehen.»
Brand eines Schuppens
Büttner gab an, dass sein privates Grundstück in Templin in der Uckermark nördlich von Berlin Ziel eines Brandanschlags wurde. Der Staatsschutz hat Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.
Die Polizei teilte mit, dass am Sonntag gegen 3.40 Uhr ein Schuppen in einem Ortsteil von Templin in Brand geraten sei. Die Feuerwehr habe das Feuer gelöscht und es gab keine Verletzten. Laut Sicherheitskreisen soll an der Haustür ein rotes Dreieck als Symbol der Hamas angebracht worden sein.
Büttner selbst sagte der Nachrichtenagentur dpa: «Meine Familie befand sich zu diesem Zeitpunkt im Haus. Wir sind körperlich unverletzt, stehen aber unter dem Eindruck eines schweren Angriffs.» Büttner erklärte: «Ich werde mich davon nicht einschüchtern lassen.»








