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Bundestag beschließt höheren CO2-Preis ab 2024

Zwei Tage nach dem Kompromiss setzt der Bundestag den ersten Bestandteil der Haushaltseinigung um. Das betrifft den CO2-Preis – und wird wohl für höhere Kosten beim Tanken und Heizen sorgen.

Der Bundestag hat den CO2-Preis angehoben, der auf Sprit, Gas und Heizöl anfällt.
Foto: Christophe Gateau/dpa

Der CO2-Preis wurde vom Bundestag erhöht, der auf Sprit, Gas und Heizöl anfällt. Das Parlament hat beschlossen, dass ab Januar 45 Euro pro Tonne ausgestoßenes CO2 fällig werden. Derzeit beträgt der Preis 30 Euro. Damit hat der Bundestag den ersten Teil des großen Haushaltspakets der Ampel-Regierung umgesetzt.

Ursprünglich plante die Ampel, den CO2-Preis aufgrund der hohen Energiepreise zum Jahreswechsel nur auf 40 Euro zu erhöhen. Doch nach dem Haushaltsurteil kehrt man nun zum steileren Pfad zurück, den die große Koalition bereits vor Jahren festgelegt hatte.

Die Gelder aus dem CO2-Preis werden in den Klima- und Transformationsfonds eingezahlt, aus dem unter anderem Projekte zur Förderung des Klimaschutzes finanziert werden.

Verbraucher müssen jetzt mit steigenden Preisen für Sprit, Öl und Gas rechnen. Laut dem ADAC könnte der Preis für einen Liter Benzin zum Jahreswechsel um etwa 4,3 Cent steigen. Diesel-Fahrer müssen mit einem Anstieg von etwa 4,7 Cent rechnen. Laut Berechnungen des Vergleichsportals Verivox erhöht sich der Gaspreis um 0,39 Cent pro Kilowattstunde und der Heizölpreis um 4,8 Cent pro Liter. Eine Musterfamilie mit einem Heizbedarf von 20.000 Kilowattstunden hat dadurch jährliche Mehrkosten von 78 Euro für Gas und 96 Euro für eine Ölheizung.

dpa