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Demokratie im Abwärtstrend: Besorgniserregende Entwicklungen in den USA

Eine aktuelle Untersuchung der Universität Göteborg zeigt einen besorgniserregenden Rückgang der Demokratie in den USA und anderen Ländern. Besonders betroffen sind Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit, die in vielen Regionen stark gefährdet sind.

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The White House via Wikimedia Commons (Public domain)

In zahlreichen Ländern ist die Demokratie offenbar auf dem Rückzug. Eine Untersuchung der Universität Göteborg zeigt, dass sowohl die Rechtsstaatlichkeit als auch die Gewaltenteilung zunehmend gefährdet sind. Besonders besorgniserregend ist ein spezifischer Aspekt, der sich stark verschlechtert hat.

Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass in nahezu jedem vierten Land weltweit die Demokratie im Jahr 2025 Rückschritte verzeichnete. Dies geht aus einer Analyse des Instituts „Varieties of Democracy“ an der schwedischen Universität Göteborg hervor, die die demokratische Entwicklung in 179 Ländern anhand von 600 verschiedenen Einzelindikatoren untersucht. Die Forscher stellten den größten globalen Rückgang in Bezug auf die Meinungsfreiheit fest. Auch die Rechtsstaatlichkeit und die Gewaltenteilung seien in vielen Ländern zunehmend gefährdet, so die Analyse.

Demokratie in Westeuropa und Nordamerika

In Westeuropa und Nordamerika erreichte der Zustand der Demokratie im Jahr 2025 das niedrigste Niveau seit über 50 Jahren, was vor allem auf die fortschreitende Autokratisierung in den USA zurückzuführen ist. Der Bericht beschreibt die zweite Amtszeit von Präsident Donald Trump als „rasche und aggressive Konzentration der Macht im Präsidentenamt“. Diese Analyse wird seit 2017 jährlich veröffentlicht.

„Wir sind eine autokratisch regierte Nation“, sagte ein Demokratie-Forscher, der die USA verlassen hat.

Bildquelle: The White House via Wikimedia Commons (Public domain)

TS