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Biden und Putin: Geheim-Deal der Präsidenten

Biden schloss mit Putin einen geheimen Plan. Nun dringen die brisanten Details des Deals an die Öffentlichkeit!

US-Präsident Joe Biden kommt zu seinem Überraschungsbesuch in der Ukraine an.
Foto: Evan Vucci/AP/dpa

US-Präsident Joe Biden (80) schrieb am Montagmorgen Geschichte. Er besuchte die Ukraine zum ersten Mal seit Kriegsbeginn.

Während die Luftschutzsirenen im ganzen Land ertönten, machte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (45) weltweit Schlagzeilen, als er sich mit einem der einflussreichsten Staatsoberhäupter der Welt traf. Glücklicherweise schlugen während Joe Bidens Besuchs keine Raketen in Kiew ein.

Ungewöhnliche Anreise nach Kiew – Diskrete Wagenkolonne & Nachtzug

Wenn ein US-Präsident ins Ausland reist, herrschen in der Regel so schwere Sicherheitsvorkehrungen, dass ganze Städte fast zum Erliegen kommen. Für gewöhnlich reist der wohl mächtigste Mann der Welt mit einem riesigen Tross, seiner eigenen gepanzerten Limousine und einer Schar an Sicherheitskräften sowie vielen Journalisten.

Ganz anders verlief nun der bis zuletzt geheim gehaltene Besuch von US-Präsident Joe Biden in der umkämpften Ukraine. Von Washington über Deutschland und Polen bis nach Kiew war es den nur zwei mitreisenden Journalisten zufolge eine sehr ungewöhnliche Präsidentenreise.

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Geheimplan zwischen Washington und Moskau

Dabei stellt sich eine große Frage: Hatte sich der US-Präsident in Lebensgefahr begeben, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen?

Die brisante Enthüllung: Washington und Moskau hatten ein geheimes Abkommen geschlossen! Der Besuch von Präsident Joe Biden in Kiew war für Russland nämlich keine Überraschung, so Jake Sullivan (46), der Nationale Sicherheitsberater der USA. Laut Sullivan war Moskau im Voraus über Bidens Reise informiert worden. Das Ziel sei gewesen, eine „Konfliktentschärfung“ herbeizuführen.

Während Präsident Biden die Ukraine besucht, werden die Beziehungen zwischen den USA und Russland genau beobachtet. Laut dem Deal zwischen Washington und Moskau soll Russland während des Biden-Besuchs offenbar stillhalten, um den Konflikt nicht zu eskalieren. Ein möglicher Luftangriff der russischen Armee während des Besuchs hätte schwerwiegende Folgen gehabt. Jedoch sind beide Regierungen bestrebt, eine Eskalation der Spannungen zu vermeiden.

Sullivan sagte: „Ich kann bestätigen, dass wir diese Information zur Verfügung gestellt haben.“ Der Besuch von Präsident Biden in Kiew war für Russland keine Überraschung, denn die USA hatten seine Ankunft rechtzeitig vor seiner Landung in der ukrainischen Hauptstadt angekündigt.

Große Bedenken in den USA: Sicherheit des Präsidenten nicht gewahrt

Das Magazin Politico enthüllte, dass US-Beamte den Besuch von Präsident Biden in der Ukraine als ein immenses Sicherheitsrisiko betrachten. Die Flugvorbereitungen und die zehnstündige Zugfahrt nach Kiew stellten sowohl für Biden als auch für das Gastland eine erhebliche Gefahr dar. Ein Beamter sprach von einem „fast unmöglichen Unterfangen“, was den Schutz und die Sicherheit des Präsidenten während der Reise betraf.

Trotz der anhaltenden Spannungen in der Ukraine hat US-Vizepräsident Biden diese Woche Kiew einen Sonderbesuch abgestattet. Das Weiße Haus gab zwar nicht bekannt, mit welchem Verkehrsmittel er anreiste, aber es ist üblich, dass Staatsgäste in Kriegszeiten mit dem Zug in die ukrainische Hauptstadt reisen.

Besuch wurde geheim gehalten

Überraschend hat Präsident Biden diese Woche der Ukraine einen spontanen Besuch abgestattet und sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen. Die Reise wurde längere Zeit streng geheim gehalten! Zuvor hatte Biden eine Reise nach Polen geplant, um Präsident Andrzej Duda (50) zu treffen. Selbst am Freitag hieß es noch, dass ein Treffen mit Selenskyj „momentan nicht vorgesehen“ sei.

Rolling Stone berichtet unter Berufung auf einen Beamten des Weißen Hauses, dass US-Präsident Joe Biden vor seinem Besuch in der Ukraine verschiedene Alternativen erwogen hätte. Eine davon wäre ein Treffen zwischen den beiden Staatsoberhäuptern an einem geheimen Ort an der polnisch-ukrainischen Grenze gewesen. Eine andere Idee wäre ein Treffen in der westukrainischen Stadt Lemberg, die im Vergleich zu anderen Städten als relativ sicher gilt.

Mutige Aktion von Biden: Zeichen der Solidarität in Kriegszeiten

Trotz der potenziellen Gefahr hat Präsident Biden einen mutigen Schritt getan, um seine Solidarität mit der Ukraine zu demonstrieren, indem er die Hauptstadt Kiew besuchte. Der Secret Service und das US-Verteidigungsministerium war wegen der Sicherheitslage äußerst besorgt: Die Reise wurde angesichts der anhaltenden Angriffe aus Russland sehr genau geprüft.

Nach einem kurzen Besuch in der Ukraine ist Präsident Biden nach Polen weitergereist. Am Dienstag wird er in Warschau mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda zusammentreffen, um die Beziehungen zwischen beiden Nationen zu stärken.

Details zur Reise: Auftanken in Ramstein

Biden brach am Sonntag in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) vom Luftwaffenstützpunkt Andrews in der Nähe der Hauptstadt Washington auf. Dabei habe er nicht das übliche Flugzeug der US-Präsidenten – die als Air Force One bekannte umgebaute Boeing 747 – genutzt, sondern eine kleinere und damit weniger auffällige Maschine.

Auf dem Weg nach Polen sei der Flieger auf dem US-Luftwaffenstützpunkt im deutschen Ramstein zum Auftanken zwischengelandet, berichteten die mitreisenden Journalisten nach dem Abschluss von Bidens Ukraine-Besuch am Montagabend. Ziel des Flugs sei die polnische Stadt Rzeszów in der Nähe der polnisch-ukrainischen Grenze gewesen.

Von dort fuhr Biden am Abend in einer Kolonne mit Geländewagen, Vans und anderen Fahrzeugen zum Bahnhof der rund 90 Kilometer entfernten Stadt Przemyśl – und das ganz ohne Blaulicht, um möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. In Przemyśl fuhr sein Fahrzeug bis an den Waggon heran, womit er schnell – und wohl weitgehend unbemerkt – in seinen Zug steigen konnte. Den mitreisenden Journalisten zufolge hatte der Zug etwa acht Waggons, von denen viele mit Sicherheitspersonal belegt gewesen seien. Gegen 22.00 Uhr habe der Zug dann die Grenze in die Ukraine überquert.

Fünfstündiger Besuch

Gegen 08.00 Uhr am Montagmorgen (Ortszeit) sei der Zug in Kiew angekommen. «Es ist gut, wieder in Kiew zu sein», soll Biden nach dem Aussteigen gesagt haben. Vom Bahnhof wurde Biden dann von einem Konvoi, in dem auch gepanzerte Fahrzeugen waren, zum Präsidentenpalast in Kiew gebracht, wo er von Präsident Wolodymyr Selenskyj empfangen wurde. Nach seinem straffen Besuchsprogramm fuhr Biden kurz nach 13.00 Uhr – also nach etwa fünf Stunden – wieder mit dem Zug ab in Richtung Polen.

Die Details zu Bidens Reise wurden aus Sicherheitsgründen erst am späten Montagabend bekanntgeben, nachdem Biden bereits vom Flughafen bei Rzeszów in Richtung Warschau aufgebrochen war. Biden besucht die polnische Hauptstadt an diesem Dienstag und am Mittwoch für bilaterale Gespräche, eine Rede zum Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und einem Treffen mit den Staaten der Nato-Ostflanke.

Ungewöhnlicher Entschluss

Das Weiße Haus betonte am Montag, Bidens Reise in ein aktives Kriegsgebiet sei – trotz langer und penibler Vorbereitung – angesichts der Sicherheitsrisiken ungewöhnlich gewesen. Besuche früherer US-Präsidenten etwa in Afghanistan oder im Irak, die auch jeweils bis zum Schluss geheimgehalten worden waren, seien einfacher gewesen, weil das US-Militär dort für Schutz und Logistik vor Ort gewesen sei – anders als in der Ukraine.

Allerdings hatte die US-Regierung zumindest den Kriegsgegner der Ukraine, der auch Kiew immer wieder mit Raketen angreift, vorab informiert. Russland sei wenige Stunden vorher über die Reisepläne unterrichtet worden, um eine ungewollte Eskalation zu vermeiden, erklärte das Weiße Haus. Der Kreml bestätigte später, vorab in Kenntnis gesetzt worden zu sein.

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dpa