Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Rekordjahr für Gemeinden: Gewerbesteuereinnahmen auf Höchststand

Anstieg um 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – Rekordeinnahmen von 90,6 Milliarden Euro erzielt.

Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind 2023 im dritten Jahr in Folge gestiegen (Symbolbild).
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Gewerbesteuereinnahmen erreichten im letzten Jahr mit etwa 75,1 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Das entspricht einem Anstieg von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Bereits zum dritten Mal in Folge verzeichneten die Gemeinden in Deutschland Rekordeinnahmen.

Die größten Zuwächse unter den Flächenländern wurden in Brandenburg mit 27,0 Prozent und in Sachsen mit 21,8 Prozent verzeichnet. Unter den Stadtstaaten verzeichnete Bremen den stärksten Zuwachs mit 23,3 Prozent. Rheinland-Pfalz war das einzige Bundesland, das einen Rückgang von minus 29,1 Prozent verzeichnen musste, wie das Bundesamt mitteilte.

Auch mehr Grundsteuer eingenommen

Die Einnahmen der Gemeinden aus der Grundsteuer A, die auf das Vermögen der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe erhoben wird, stiegen im letzten Jahr um 0,8 Prozent auf 0,4 Milliarden Euro. Die Einnahmen aus der Grundsteuer B, die auf Grundstücke erhoben wird, erhöhten sich um 1,3 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro.

Die Gemeinden erzielten aus Grund- und Gewerbesteuer (Realsteuern) zusammen Einnahmen von etwa 90,6 Milliarden Euro. Das Plus im Vergleich zum Vorjahr betrug 5,9 Prozent.

Durchschnittliche Hebesätze gestiegen

Im letzten Jahr betrug der durchschnittliche Hebesatz für die Gewerbesteuer 407 Prozent, was 4 Prozentpunkte höher war als im Vorjahr. Der durchschnittliche Hebesatz für die Grundsteuer A stieg um 5 Prozentpunkte auf 355 Prozent, während der Hebesatz für die Grundsteuer B um 7 Prozentpunkte auf 493 Prozent anstieg.

dpa