Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Live-Ticker: Ukraine Krieg: EU-Verteidigung langsam, Nato bereit für hybride Angriffe

Seit Februar 2022 greift Russland die Ukraine militärisch an – ein Ende der Kämpfe ist weiterhin nicht absehbar. Alle aktuellen Entwicklungen, Meldungen und Hintergründe zum Ukraine-Krieg gibt es fortlaufend im Liveticker.

Live-Ticker: Ukraine Krieg: Slowakei fordert NATO-Zurückhaltung, Belarus übt an EU-Grenze
Echo Media Group / KI

Ukraine Krieg

📅 25.09.2026

+++ 08:32 Moskau: Russland greift Logistikzentren in Ukraine an +++

Die russischen Streitkräfte greifen nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau mehrere Ziele in der Ukraine an. Die Armee habe in der Nacht ukrainische Rüstungsbetriebe, Logistikzentren und Schiffe mit Drohnen attackiert, teilt das Ministerium mit. Getroffen worden seien unter anderem ein Montage- und Lagerplatz für Drohnen in der Region Kiew, Logistikzentren in der Region Odessa sowie die Hafeninfrastruktur in Reni. Einem Reporter der Nachrichtenagentur Reuters zufolge war nahe dem Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew eine Explosion zu hören.


+++ 08:12 Russische Behörden berichten von ukrainischen Angriffen +++

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf mehrere russische Regionen sind Behördenangaben zufolge mindestens ein Mensch getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet dies. In der Region Rostow beschädigte ein Angriff die Ölraffinerie Nowoschachtinsk, die ihren Betrieb vorübergehend einstellen musste.


📅 24.09.2026

+++ 23:41 Finnland bittet Musk um Erweiterung von Starlink-Netz für Ukraine +++

Der finnische Präsident Alexander Stubb hat US-Unternehmer Elon Musk gebeten, das Satelliten-Internet Starlink für die Ukraine zu erweitern. Dies soll der Ukraine ermöglichen, russische Raketenabschussrampen auf russischem Gebiet anzugreifen. Musk hatte Starlink kurz nach der russischen Invasion 2022 für die Ukraine aktiviert, der Dienst funktioniert jedoch nicht über russischem Territorium.


+++ 19:24 Bericht: EU rüstet für Verteidigung gegen Russland zu langsam auf +++

Die Europäische Union rüstet einem Medienbericht zufolge nicht schnell und wirksam genug auf, um bis zum Jahr 2030 zur Verteidigung gegen Russland bereit zu sein. Dies geht aus der Zusammenfassung eines EU-Berichts hervor, der für die Staats- und Regierungschefs der Union erstellt wurde und der Nachrichtenagentur Reuters vorlag. Die Europäische Verteidigungsagentur (EDA) schrieb darin, dass man sich weiter und wesentlich schneller als jetzt bewegen müsse, um bis 2030 die Verteidigungsbereitschaft zu erreichen. Europa brauche eine entscheidende Wende bei Umfang und Tempo der Verteidigungsinvestitionen, der Entwicklung von Fähigkeiten und der industriellen Kapazitäten.


+++ 19:24 EU rüstet für Verteidigung gegen Russland zu langsam auf +++

Einem Medienbericht zufolge rüstet die Europäische Union nicht schnell und wirksam genug auf, um bis 2030 zur Verteidigung gegen Russland bereit zu sein. Dies geht aus der Zusammenfassung eines EU-Berichts hervor, der für die Staats- und Regierungschefs der Union erstellt wurde. Die Europäische Verteidigungsagentur (EDA) schrieb darin, dass Europa eine entscheidende Wende bei Umfang und Tempo der Verteidigungsinvestitionen, der Entwicklung von Fähigkeiten und der industriellen Kapazitäten benötigt.


+++ 18:10 Nato sieht sich bereit für Abwehr hybrider Angriffe Russlands +++

Der Generalsekretär der Nato, Mark Rutte, schätzt ein, dass die Nato “bereit” für die Abwehr russischer Cyberangriffe und anderer hybrider Kriegsführung ist. Rutte sagte am Donnerstag bei einer Veranstaltung in New York, dass “all’ diese Reaktionsmöglichkeiten parat” seien, wenn es um hybride Bedrohungen gehe. Er rief die Staaten zu “mehr Unterstützung” für die Ukraine auf.


+++ 18:10 Rutte sieht Nato ‘bereit’ für Abwehr hybrider Angriffe Russlands +++

Die Nato ist nach Einschätzung ihres Generalsekretärs Mark Rutte ‘bereit’ für die Abwehr russischer Cyberangriffe und andere Arten der hybriden Kriegsführung. Rutte sagte am Donnerstag bei einer Veranstaltung in New York, dass ‘all’ diese Reaktionsmöglichkeiten parat’ seien, ‘wenn es um hybride Bedrohungen geht’. Er rief die Staaten zu ‘mehr Unterstützung’ für die von Russland angegriffene Ukraine auf, wenn sie ‘bei jedem hybriden Vorfall (…) wirklich ein Signal geben wollen’.


+++ 18:10 Nato-Generalsekretär Rutte sieht Bündnis bereit für Abwehr hybrider Angriffe +++

Die Nato ist nach Einschätzung ihres Generalsekretärs Mark Rutte “bereit” für die Abwehr russischer Cyberangriffe und andere Arten der hybriden Kriegsführung. Rutte sagte bei einer Veranstaltung in New York, dass “all’ diese Reaktionsmöglichkeiten parat” seien, wenn es um hybride Bedrohungen gehe. Er rief die Staaten zu “mehr Unterstützung” für die Ukraine auf.


+++ 17:16 Nato-Oberbefehlshaber: USA stellen künftig “begrenztere Fähigkeiten” bereit +++

Die USA werden der Nato künftig “entscheidende, aber begrenztere Fähigkeiten” zur Verfügung stellen. Dies sagt der Oberbefehlshaber des Bündnisses, US-General Alexus Grynkewich, der Nachrichtenagentur Reuters. Zugleich habe die US-Regierung ihre “eiserne” Verpflichtung zu Artikel 5 des Nato-Vertrags bekräftigt. Bei der Überprüfung der US-Truppenstationierung in Europa gebe es kein vorab festgelegtes Ergebnis, erklärt der General weiter.


+++ 17:16 USA stellen Nato künftig “begrenztere Fähigkeiten” bereit +++

Der Oberbefehlshaber des Bündnisses, US-General Alexus Grynkewich, teilte der Nachrichtenagentur Reuters mit, dass die USA der Nato künftig “entscheidende, aber begrenztere Fähigkeiten” zur Verfügung stellen werden. Die US-Regierung habe zugleich ihre “eiserne” Verpflichtung zu Artikel 5 des Nato-Vertrags bekräftigt. Grynkewich erklärte weiter, dass es bei der Überprüfung der US-Truppenstationierung in Europa kein vorab festgelegtes Ergebnis gebe.


Dieser Ticker wird laufend aktualisiert. Es werden die letzten 100 Meldungen angezeigt.

Hintergrund: Ukraine Krieg

Wie alles begann

Der Konflikt in der Ukraine hat tiefe historische Wurzeln, doch die aktuelle Eskalation begann mit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014. Daraufhin unterstützte Russland Separatisten in den ostukrainischen Regionen Donezk und Luhansk, was zu einem bewaffneten Konflikt führte, der als Krieg im Donbass bekannt wurde. Trotz internationaler Vermittlungsversuche und der Minsker Abkommen kam es zu keiner dauerhaften Friedenslösung. Über Jahre hinweg blieben die Spannungen hoch, begleitet von wiederholten Verletzungen der Waffenruhe und einer zunehmenden Militarisierung an der Kontaktlinie.

Die russische Invasion und zentrale Entwicklungen

Am 24. Februar 2022 eskalierte der Konflikt dramatisch, als Russland eine umfassende Invasion der Ukraine startete. Die russische Führung begründete dies mit dem Schutz russischsprachiger Bevölkerungsgruppen und der Entmilitarisierung sowie Entnazifizierung der Ukraine. Die Invasion zielte zunächst auf die Einnahme Kiews, scheiterte jedoch am Widerstand der ukrainischen Streitkräfte und der Bevölkerung. In den folgenden Monaten konzentrierte sich Russland auf die Kontrolle der südlichen und östlichen Gebiete der Ukraine. Es kam zu schweren Gefechten, insbesondere um Städte wie Mariupol. Die Ukraine erhielt umfangreiche militärische und finanzielle Unterstützung von westlichen Staaten. Im Herbst 2022 gelang der Ukraine eine Gegenoffensive, die zur Rückeroberung einiger besetzter Gebiete führte. Russland reagierte mit der Teilmobilmachung eigener Kräfte und der völkerrechtswidrigen Annexion weiterer ukrainischer Regionen (Saporischschja, Cherson, Donezk, Luhansk).

Die Lage der letzten Monate

Seit Ende 2022 hat sich der Konflikt zu einem Zermürbungskrieg entwickelt, der von Stellungskämpfen und Artillerieduellen entlang einer langen Frontlinie geprägt ist. Die Ukraine startete im Sommer 2023 eine weitere Gegenoffensive, die jedoch nur begrenzte Geländegewinne erzielte. Russland konzentriert sich weiterhin auf die Verteidigung der besetzten Gebiete und führt regelmäßige Raketen- und Drohnenangriffe auf die ukrainische Infrastruktur, insbesondere auf Energieanlagen, durch. Die Ukraine wiederum setzt auf Drohnenangriffe hinter den russischen Linien und auf See. Die militärische Unterstützung durch westliche Partner bleibt für die Ukraine entscheidend, während Russland seine Rüstungsproduktion hochfährt und auch auf militärische Zusammenarbeit mit Ländern wie Nordkorea setzt. Die Sanktionen westlicher Staaten gegen Russland haben die russische Wirtschaft getroffen, konnten den Krieg aber nicht beenden.

Was jetzt wichtig ist

Die aktuelle Lage ist von einer Pattsituation an der Front gekennzeichnet, wobei beide Seiten versuchen, die Initiative zu erlangen. Die Intensität der Kämpfe bleibt hoch, insbesondere in den östlichen Regionen. Die internationale Gemeinschaft ist weiterhin gespalten in der Frage der Unterstützung für die Ukraine und der Beziehungen zu Russland. Die Debatte um die Lieferung weiterer Waffensysteme und die Aufrechterhaltung der Sanktionen hält an. Gleichzeitig wachsen die Sorgen vor einer weiteren Eskalation, auch durch hybride Angriffe Russlands auf europäische Staaten. Die humanitäre Lage in der Ukraine ist weiterhin prekär, Millionen Menschen sind vertrieben oder auf Hilfe angewiesen. Ein Ende des Konflikts ist derzeit nicht absehbar, da beide Seiten an ihren Maximalforderungen festhalten. Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges sind weitgehend zum Erliegen gekommen.

Bildquelle: Echo Media Group / KI

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Ronny Winkler