Die Bundeswehr entsendet 13 Bundeswehrangehörige nach Nuuk, um die Sicherheit in der Region zu erkunden und zu unterstützen.
Deutschland beteiligt sich an Erkundungsmission auf Grönland

Deutschland wird sich an einer Erkundungsmission auf Grönland beteiligen. Die Bundeswehr wird am Donnerstagmorgen ein Transportflugzeug mit 13 Bundeswehrangehörigen nach Nuuk entsenden, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit: «Auf Einladung Dänemarks wird sich Deutschland vom 15. bis zum 17. Januar 2026 gemeinsam mit weiteren europäischen Nationen an einer Erkundung in Grönland beteiligen.»
Die Ankündigung erfolgt nach wiederholten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der plant, die riesige Arktisinsel zu kaufen oder auf andere Weise unter die Kontrolle der USA zu bringen. Trump argumentiert dies mit der Sicherheit der Region und der US-Bevölkerung aufgrund einer Bedrohung durch China und Russland. Grönland gehört zum Königreich Dänemark und ist somit auch Teil der Nato und ein Verbündeter der USA.
Rahmen für mögliche militärische Beiträge
Ziel der Bundeswehrmission sei, «die Rahmenbedingungen für mögliche militärische Beiträge zur Unterstützung Dänemarks bei der Gewährleistung der Sicherheit in der Region zu erkunden, beispielsweise für Fähigkeiten zur Seeraumüberwachung», teilte das Verteidigungsministerium mit.
Dänemark hatte zuvor angekündigt, die militärische Präsenz in Grönland zu verstärken. Schweden und Norwegen haben ebenfalls Unterstützung zugesagt.
Die USA haben auf Grundlage von Abkommen mit Dänemark die Militärbasis Pituffik Space Base auf Grönland errichtet.








