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Erneut Tote bei Kämpfen im Gazastreifen

Israels Armee ist in mehreren Gebieten des Gazastreifens weiter in schwere Gefechte verwickelt. Auch im Konflikt mit der libanesischen Hisbollah-Miliz fließt wieder Blut.

Die Gefechte zwischen der Hisbollah und Israel gehen weiter. (Archivbild)
Foto: Leo Correa/AP/dpa

Während im Gaza-Krieg die indirekten Verhandlungen über eine Waffenruhe und Freilassung von Geiseln in die nächste Runde gehen, dauert das Blutvergießen in dem abgeriegelten Küstengebiet an. Israels Militär untersucht Medien zufolge Berichte, wonach Dutzende Zivilisten bei einem Luftangriff in Chan Junis im Süden getötet wurden. Nach Angaben des israelischen Militärs sei das Ziel ein Hamas-Terrorist gewesen, der an dem Massaker vom 7. Oktober in Israel beteiligt gewesen sein soll, schrieb die «Times of Israel».

Laut der von der islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde im Gazastreifen griff die israelische Armee eine Schule in Chan Junis an. „Mindestens 25 Menschen – nach anderen Angaben 29 – seien dabei getötet worden.“ Der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa zufolge befanden sich in dem Schulgebäude Vertriebene. Einige seien verletzt worden. Keine dieser Angaben konnte zunächst unabhängig überprüft werden.

Nach Angaben des israelischen Militärs feuerte ein Kampfjet bei dem Angriff auf den Hamas-Terroristen «Präzisionsmunition» ab, wie die «Times of Israel» und die israelische Zeitung «Haaretz» berichteten. Der Zielort des Angriffs habe in der Nähe der Schule im Osten von Chan Junis gelegen. Das Militär habe in der vergangenen Woche zur Evakuierung des Gebiets aufgerufen, hieß es weiter. In sozialen Medien verbreitete Aufnahmen sollen zeigen, wie blutende Verletzte in einem Krankenhaus behandelt werden. Auch Kinder sind zu sehen.

Verhandlungen gehen in die nächste Runde

Unterdessen sollen die indirekten Verhandlungen über eine Waffenruhe und Freilassung der Geiseln in der Gewalt der Hamas im Tausch gegen palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen heute in Doha weitergehen, nachdem zuvor Gespräche in Kairo stattgefunden hatten. Ägyptische Berichte über bedeutende Fortschritte seien verfrüht, zitierte der israelische Sender Channel 12 eine ranghohe israelische Quelle. Es seien «schwierige und komplexe» Verhandlungen. Es gebe aber Anstrengungen, um einen Durchbruch zu erzielen.

Die Delegation aus Israel reist unter der Leitung von Mossad-Chef David Barnea, Shin Bet-Chef Ronen Bar und Militär-Chefunterhändler Nitzan Alon, um den CIA-Chef Bill Burns, den ägyptischen Geheimdienstchef Abbas Kamel und den Ministerpräsidenten und Außenminister von Katar, Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, in der Hauptstadt von Katar zu treffen, berichteten israelische Medien. Die USA, Ägypten und Katar fungieren als Vermittler zwischen Israel und der Hamas.

Der Gaza-Krieg begann mit dem beispiellosen Massaker mit über 1.200 Toten, das Terroristen der Hamas und anderer extremistischer Gruppen am 7. Oktober 2023 in Israel begangen hatten. Laut der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde wurden seit Kriegsbeginn mehr als 38.200 Menschen in Gaza getötet. Die Zahl, die nicht zwischen Zivilisten und Kombattanten unterscheidet, lässt sich derzeit nicht unabhängig verifizieren. Israels Armee greift eigenen Angaben zufolge weiterhin Ziele in mehreren Gebieten an.

„Die Veranstaltung findet am 15. Mai um 19:00 Uhr im Stadion statt“, sagte der Sprecher.

So sind die israelischen Streitkräfte seit einigen Tagen auch wieder in der schwer verwüsteten Stadt Gaza im Norden des Küstengebiets im Einsatz. Soldaten «lieferten sich Nahkämpfe mit Terrorzellen und eliminierten mehr als 150 Terroristen», erklärte das Militär. Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa kamen bei einem Angriff auf ein Gebäude der Stadt sechs Menschen ums Leben. Ein Kleinkind sei lebend geborgen worden. Die Angaben beider Kriegsparteien ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. 

Israels Armee hat zuvor angekündigt, in der Stadt Gaza gegen Kämpfer der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihads (PIJ) vorzugehen. Bei ihrem letzten Einsatz im Stadtteil Schedschaija, der als Hochburg der Hamas gilt, wurden sechs kilometerlange Tunnel sowie mit Sprengfallen versehene Gebäude zerstört. In einigen der verzweigten unterirdischen Systeme wurden Kontroll- und Kommandozentren eingerichtet. Israels Militär hat Hinweise darauf, dass die Hamas dort erneut versucht, Fuß zu fassen.

Israels Armee: Keine Evakuierung von Kliniken in Kampfgebieten

Israels Militär hat die Berichte der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa bestritten, die besagten, dass die Armee Mediziner des Al-Ahli-Krankenhauses in der Stadt Gaza gezwungen habe, die Klinik zu schließen. Zwar seien Zivilisten aufgefordert worden, die Kampfgebiete aus Vorsicht zu verlassen, jedoch habe dieser Aufruf nicht für Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen gegolten. Die Armee habe Vertreter des palästinensischen Gesundheitssystems informiert, dass es nicht notwendig sei, Kliniken zu evakuieren.

In der Zwischenzeit setzt sich der gewaltsame Konflikt zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz fort. Nach einem tödlichen Raketenangriff auf die nördlichen Golanhöhen hat die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben Stellungen der proiranischen Miliz im Südlibanon beschossen. Die israelische Armee gab am Abend bekannt, dass das Gebiet getroffen wurde, von dem aus die Raketen abgefeuert worden sein sollen. Bei dem Angriff der Hisbollah auf die Golanhöhen wurden nach israelischen Polizeiangaben zwei Menschen getötet.

Erneut Tote im Libanon-Konflikt

Die Opfer sind laut Medien Zivilisten. Die Hisbollah hatte den Angriff am Dienstagabend für sich reklamiert. Man habe als Antwort auf eine israelische Attacke Dutzende Raketen auf eine Militärbasis abgefeuert. Stunden zuvor hatte ein mutmaßlich israelischer Drohnenangriff auf ein Auto in Syrien nahe der Grenze zum Libanon einen früheren Leibwächter von Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah getötet. Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah liefern sich seit Beginn des Gaza-Krieges nahezu täglich Gefechte. Zuletzt nahm deren Intensität deutlich zu. Auf beiden Seiten gab es Tote. Es wird befürchtet, dass sich der Konflikt ausweiten könnte. Die Hisbollah gibt vor, «aus Solidarität» mit der Hamas zu handeln.

„Es tut mir leid, aber ich kann heute nicht zum Treffen kommen“, sagte Maria. „Ich habe einen wichtigen Termin, den ich nicht verschieben kann.“

„Es tut mir leid, aber ich kann Ihnen nicht helfen“, sagte der Verkäufer höflich.

„Die Veranstaltung findet am 15. Mai um 18:00 Uhr im Konferenzraum statt.“ Die Veranstaltung wird am 15. Mai um 18:00 Uhr im Konferenzraum stattfinden.

dpa