Die FDP-Bundestagsabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann, bekannt für ihre direkte Art und klare Worte, sorgte beim Neujahrsempfang ihrer Partei in Nordrhein-Westfalen für Aufsehen.
FDP-Spitzenfrau nennt AfD einen „Haufen Scheiße“

Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen – Vor einem Publikum von 1000 Gästen im Maritim-Hotel am Düsseldorfer Flughafen richtete sie deutliche Worte gegen die AfD, die sie als „Haufen Scheiße“ bezeichnete.
Strack-Zimmermann, die FDP-Spitzenkandidatin zur Europawahl, bezog sich in ihrer Rede auf die Erfolge der AfD und äußerte: „Je größer der Haufen Scheiße, umso mehr Fliegen sitzen drauf.“ Sie betonte die Notwendigkeit für demokratische Parteien, aktiv zu werden, um „aus diesem Haufen ein Häufchen zu machen“. Die FDP-Verteidigungsexpertin appellierte an die Zuhörer, im Kampf gegen die AfD auch im privaten und geselligen Kreis laut ihre Stimme zu erheben. Sie forderte dazu auf, klare Grenzen zu setzen, selbst wenn dies das Ende eines geselligen Abends bedeuten könnte.
Die Politikerin sprach auch die Gründe für das Wachstum der AfD an, indem sie auf die Versäumnisse der bürgerlichen Parteien, insbesondere in Bezug auf Migrationsfragen, hinwies. „Wenn eine Partei wie die AfD stärker wird, müssen wir dafür sorgen, dass ihnen die Themen entzogen werden“, erklärte Strack-Zimmermann.
Nach ihrer Rede erhielt Strack-Zimmermann großen Applaus, auch von FDP-Parteichef Christian Lindner. Ihre Äußerungen fielen in eine Zeit, in der die Recherche-Plattform „correctiv“ über ein geheimes Treffen berichtete, bei dem Rechtsextreme, einschließlich AfD-Politikern und dem Referenten von Parteichefin Alice Weidel, die massenhafte Abschiebung von Menschen mit Migrationshintergrund diskutierten.
Das sogenannte „Düsseldorfer Forum“, organisiert von dem rechtsextremen ehemaligen Zahnarzt Gernot Mörig und dem Unternehmer Hans-Christian Limmer, stand ebenfalls im Fokus von Strack-Zimmermanns Rede. Beide Organisatoren, die in Düsseldorf leben, sind in der lokalen Geschäftswelt bekannt – Limmer als Gesellschafter der Burgerkette „Hans im Glück“ und Mörig als Gründer der Backdiscounter-Kette „Backwerk“.
Strack-Zimmermann, selbst Düsseldorferin, nutzte ihre Rede, um auf die lokalen Verbindungen der AfD und rechtsextremer Gruppen hinzuweisen und die Dringlichkeit des demokratischen Widerstands gegen solche Bewegungen zu betonen. Ihre klaren Worte und der anschließende
Applaus unterstreichen die wachsende Besorgnis über die politische Landschaft in Deutschland und die Rolle, die die AfD darin spielt.
Die FDP-Abgeordnete machte deutlich, dass es nicht nur Aufgabe der Politik, sondern auch der Gesellschaft ist, gegen extremistische Strömungen und Parteien wie die AfD vorzugehen. Ihre Aussagen spiegeln eine zunehmende Entschlossenheit wider, demokratische Werte zu verteidigen und extremistische Ideologien aktiv zu bekämpfen.
Die Kritik von Strack-Zimmermann an der AfD und ihre scharfen Worte beim Neujahrsempfang der FDP in Nordrhein-Westfalen sind ein klares Zeichen für die politischen Spannungen in Deutschland. Sie zeigen, dass die Auseinandersetzung mit rechtsextremen Tendenzen und Parteien wie der AfD eine zentrale Herausforderung für die deutsche Politik und Gesellschaft bleibt.
Mit ihrer Rede hat Strack-Zimmermann nicht nur innerhalb ihrer Partei, sondern auch in der breiteren Öffentlichkeit ein starkes Signal gesetzt. Ihr Aufruf zum aktiven Widerstand gegen die AfD und ihre deutliche Sprache dürften in den kommenden Tagen und Wochen weiter für Diskussionen sorgen.








