Fischereibetriebe an Nord- und Ostsee können rückwirkend Diesel-Beihilfen beantragen, um die hohen Energiekosten zu mildern. Der Bund stellt dafür insgesamt 4,5 Millionen Euro bereit, um die Branche zu unterstützen.
Fischereibetriebe an Nord- und Ostsee erhalten finanzielle Unterstützung für Diesel

Diesel-Beihilfe für Fischereibetriebe an Nord- und Ostsee verfügbar
Fischereibetriebe an der Nord- und Ostsee können rückblickend Fördermittel in Form einer Diesel-Beihilfe beantragen. Diese finanzielle Unterstützung ist für den Zeitraum vom 1. März bis 23. Juli vorgesehen und sieht eine Rückerstattung von 21 Cent pro Liter Diesel vor. Es gibt jedoch eine Obergrenze von 50.000 Euro, die jedem Betrieb zusteht.
Für diese Initiative hat der Bund insgesamt 4,5 Millionen Euro bereitgestellt. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) wies auf die Bedeutung von Planbarkeit und Stabilität hin, um den Fischereibetrieben zu helfen, die unter den stark gestiegenen Energiekosten leiden.
Fischerei leidet unter hohen Energiekosten
Ein Beispiel für die Schwierigkeiten, die Fischer derzeit bewältigen müssen, ist der Krabbenfischer Henning Dulzen von der Insel Föhr im Kreis Nordfriesland. Er plant, von der Beihilfe Gebrauch zu machen, da er angibt, dass rund 20 Prozent seines Umsatzes für Treibstoffkosten aufgewendet werden. Dulzen machte deutlich, dass er bei weiterhin hohen Energiepreisen möglicherweise nicht mehr in der Lage sein wird, seine Fanggebiete zu erreichen.
Seit Jahren fordern Umweltverbände einen Übergang weg von fossilen Energieträgern, und dieser Wandel könnte in naher Zukunft Realität werden.
Genehmigungen für Anträge in Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein wurden bereits zehn der insgesamt 25 eingereichten Anträge genehmigt. Für die Fischer des Bundeslandes stehen insgesamt 3,5 Millionen Euro bereit, um die finanziellen Belastungen durch die hohen Spritpreise zu reduzieren.
Die Fischer in Schleswig-Holstein sind jedoch nicht nur aufgrund der steigenden Treibstoffpreise starkem Druck ausgesetzt. Die Herausforderungen innerhalb der Branche sind vielfältig und erfordern umfassende Lösungen.
Neueste Entwicklungen
Diese Informationen wurden am 14. September 2026 um 09:30 Uhr im Rahmen der Nachrichten für Schleswig-Holstein veröffentlicht. Die Situation der Fischereibetriebe bleibt ein zentrales Thema in der aktuellen Berichterstattung.
Quellen: NDR, tagesschau
Bildquelle: GeorgHH via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
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