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Gebühren-Schock: Städte drehen an der Preisschraube!

Steigende Kosten für Müll, Trinkwasser und sogar die Hundesteuer: Ab 2025 greifen Städte und Gemeinden tief in die Taschen ihrer Bürger. Erfahren Sie, wo es besonders teuer wird!

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Foto: Depositphotos

Die finanzielle Krise der Kommunen trifft die Bürger hart: Ab 2025 steigen in hunderten Städten und Gemeinden die Gebühren für Müllentsorgung, Trinkwasser, Straßenreinigung und sogar die Hundesteuer. Die Menschen müssen sich auf teils drastische Erhöhungen einstellen.

Finanznot der Städte erreicht neue Dimensionen

Laut André Berghegger, Chef des Städte- und Gemeindebunds, beläuft sich das Defizit der Kommunen für 2024 auf 13,2 Milliarden Euro. Bis 2027 könnte diese Summe auf über 50 Milliarden Euro anwachsen. Um die Löcher in den Haushalten zu stopfen, greifen viele Kommunen auf Gebührenerhöhungen zurück.

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Diese Gebühren werden teurer

Müllgebühren

Die Kosten für Müllentsorgung steigen massiv: In Düsseldorf um 14 Prozent, in München um 12 Prozent und im Landkreis Harburg um bis zu 10,5 Prozent. Weitere Städte wie Köln (+9,3 Prozent) und Essen (+5,8 Prozent) ziehen nach.

Hundesteuer

Vor allem in kleineren Gemeinden steigt die Hundesteuer erheblich: In Bad Aibling um 40 Prozent (von 50 auf 70 Euro), in Norderstedt um fast 20 Prozent (von 85 auf 105 Euro). Auch in Kleinsteinhausen wird es teurer – der erste Hund kostet ab Januar 65 Euro statt 50 Euro.

Freizeitaktivitäten

Der Eintritt in Schwimmbäder und Zoos wird vielerorts teurer: Wolfsburg erhöht die Eintrittspreise um bis zu 25 Prozent, in Dortmund werden pro Zoo-Ticket ab 2025 ein Euro mehr fällig.

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Friedhofsgebühren

Auch die letzte Ruhestätte wird teurer: In Villingen-Schwenningen steigen die Bestattungsgebühren um fast 39 Prozent, in Rheinberg um 25 Prozent.

Trinkwasser und Abwasser

Die Kosten für Trinkwasser steigen z.B. im Vogtlandkreis um bis zu 21 Prozent, in Glückstadt um 15 Prozent und in Potsdam um 11,3 Prozent. Abwasser wird in Essen (+7,5 Prozent) und Potsdam (+11 Prozent) ebenfalls teurer.

Straßenreinigung

Die Gebühren für Straßenreinigung steigen vielerorts stark: Schwerin plant eine Erhöhung um fast 30 Prozent, Erlangen um 10 Prozent und Berlin im Schnitt um 5 Prozent.

TS
Quellen: Bild.de