Die Sanierung der Villa Akazienhof in Gruna hat begonnen, um ein Stadtteilhaus für Begegnung und Kultur zu schaffen. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant, mit einem Budget von 3,95 Millionen Euro.
Gruna beginnt mit der Errichtung eines zeitgemäßen Stadtteilhauses

Die Bauarbeiten zur Renovierung der Villa Akazienhof haben begonnen. Gruna wird ein eigenes Stadtteilhaus erhalten, das als zentraler Ort für Begegnungen, kulturelle Veranstaltungen, Beratungen und bürgerschaftliches Engagement dienen soll. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für Ende 2027 geplant, sodass das Stadtteilhaus im Frühjahr 2028 in Betrieb genommen werden könnte.
Das historische Gebäude wird umfassend saniert. Alle Wände und Decken werden verstärkt, der Dachstuhl wird erneuert und neu eingedeckt. Zudem wird die gesamte Hausinstallation modernisiert. Bei den Sanierungs- und Umbauarbeiten wird darauf geachtet, einen möglichst großen Teil der Gebäudesubstanz zu erhalten, um den Charakter der historischen Villa zu wahren. Auch die Raumstruktur und die Kubatur des Gebäudes sollen weitgehend beibehalten werden.
Für die Sanierung und den Umbau des Akazienhofs zum Stadtteilhaus sind insgesamt 3,95 Millionen Euro eingeplant. Diese Finanzierung erfolgt durch Fördermittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Mittel des Freistaates, die zusammen 70 Prozent ausmachen, sowie durch Eigenmittel der Landeshauptstadt Dresden, die 30 Prozent ausmachen. Die Planung für den Umbau stammt vom Dresdner Architekturbüro ZDR Architekten PartGmbB, das im Rahmen eines europäischen Ausschreibungsverfahrens den Zuschlag erhielt.
Die Idee zur Umwandlung der Villa Akazienhof in ein Stadtteilhaus wurde 2021 von engagierten Bürgern aus Gruna entwickelt. Durch die erfolgreiche Akquise von Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für das Gebiet Altgruna konnte das Projekt vorbereitet werden. In mehreren Beteiligungsformaten, die maßgeblich vom Stadtteilverein „In Gruna Leben e. V.“ begleitet wurden, wurden Ideen für das Kultur- und Nachbarschaftszentrum konkretisiert und in die Planungen integriert.
Quellen: dresden
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