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Hamas-Behörde: Fast 25.000 Tote im Gazastreifen

Einem Bericht zufolge gibt es sogar für die Toten im Gazastreifen keine Ruhe. Laut CNN zerstörten die israelischen Truppen bei der Suche nach israelischen Geiseln bisher auch 16 Friedhöfe.

Eine Frau trauert während einer Beerdigung von Palästinensern.
Foto: Ayman Nobani/dpa

Seit dem Beginn des Krieges am 7. Oktober wurden laut Angaben der von der islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde im Gazastreifen 24.927 Menschen getötet. Innerhalb eines Tages kamen somit 210 weitere Tote hinzu. Die Zahl der Verletzten wurde am Samstag mit 62.388 angegeben, was bedeutet, dass es innerhalb eines Tages 280 weitere Verletzte gab.

Laut dem UN-Nothilfebüro OCHA war die humanitäre Situation der Bevölkerung in dem abgeriegelten Küstengebiet weiterhin katastrophal. Dies war auf die Kämpfe, die großen Zerstörungen und die mangelhafte Versorgung zurückzuführen. Die Informationen wurden in der Nacht zu Samstag auf der Plattform X mitgeteilt. Viele der rund 1,7 Millionen Binnenvertriebenen lebten unter Plastikplanen. Aufgrund der unzureichenden Hygiene breiteten sich Durchfallerkrankungen aus. Es gab auch Berichte über Fälle von Hepatitis A.

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Selbst für die Verstorbenen im Gazastreifen gibt es keine Ruhe. Laut einem Bericht des US-Senders CNN wurden im Kampf gegen die islamistische Hamas und bei der Suche nach israelischen Geiseln bisher sogar 16 Friedhöfe in dem nur etwa 40 Kilometer langen und zwischen 6 und 12 Kilometer breiten Küstenstreifen von den israelischen Truppen zerstört.

Kämpfe gehen weiter

Am Samstag gab die Armee bekannt, dass bei Kämpfen in verschiedenen Teilen des Gazastreifens eine ungenannte Anzahl von Terroristen getötet wurde. Zudem wurden im Norden und Süden von Chan Junis mehrere Raketenwerfer zerstört, von denen aus Israel beschossen werden sollte. Die Zerstörung erfolgte auch mit Hilfe der Luftwaffe.

Laut der Armee wurden seit Kriegsbeginn insgesamt etwa 9000 Mitglieder terroristischer Gruppen im Gazastreifen getötet. Seit Beginn der Bodenoffensive Ende Oktober sind nach Angaben israelischer Medien bisher 194 Soldaten auf israelischer Seite ums Leben gekommen.

Der Gaza-Krieg begann als Reaktion auf das schlimmste Massaker in der Geschichte Israels, das Terroristen der Hamas und anderer extremistischer Gruppen am 7. Oktober in der Nähe der Grenze zu Gaza verübt hatten. Dabei wurden über 1200 Menschen getötet. Seitdem hat Israel mit schweren Luftangriffen und seit dem 27. Oktober auch mit einer umfangreichen Bodenoffensive reagiert.

dpa