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Hamas bestätigt Einigung zur Entwaffnung: Was bedeutet das für den Gazastreifen?

Donald Trump hat eine Vereinbarung zur Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen verkündet. Der Plan sieht den Abzug israelischer Truppen und die Zusammenarbeit einer internationalen Stabilisierungstruppe vor, während die Hamas ihre Waffen unter Aufsicht übergeben soll.

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Hamas bestätigt Abkommen: Trump: Friedensrat erzielt Vereinbarung zur Entwaffnung der Hamas
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Trump kündigt Vereinbarung zur Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen an

Donald Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten, hat die erfolgreiche Vermittlung eines Friedensrates, der von den USA ins Leben gerufen wurde, verkündet. Dieser hat eine umfassende Vereinbarung zur Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen erzielt. Trump bezeichnete diesen Schritt als „monumental“ und betonte dessen Bedeutung für einen dauerhaften Frieden sowie die Sicherheit in der Region. In einem Beitrag auf Truth Social stellte er außerdem klar, dass auch andere islamistische Gruppen im Gebiet entwaffnet werden sollen. Im Gegenzug wird ein Abzug der israelischen Streitkräfte nach der Entwaffnung angestrebt.

Neuordnung der Sicherheitskräfte durch internationale Truppen

Eine internationale Stabilisierungstruppe wird zusammen mit einer neu zu gründenden palästinensischen Polizei eingesetzt, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung im Gazastreifen und angrenzenden Gebieten zu gewährleisten, so Trump. Israel soll die Zusicherung erhalten, dass der Gazastreifen nicht mehr als Rückzugsort für Terroranschläge dient. Ein hochrangiger Vertreter der Hamas bestätigte, dass man dem Plan zur vollständigen Entwaffnung zugestimmt habe und eine offizielle Erklärung in naher Zukunft folgen werde. Eine Stellungnahme aus Israel steht dagegen noch aus.

Verhandlungserfolge und Fortschritte

Berichten zufolge haben die Gespräche zur Entwaffnung der Hamas, die in Kairo stattfanden, in den letzten Wochen an Dynamik gewonnen. Aus Kreisen der Hamas wurde bekannt, dass eine weitreichende Einigung über einen 15-Punkte-Plan erzielt wurde. Die Hamas ist bereit, ihre Waffen internationaler Aufsicht sowie der palästinensischen Übergangsregierung anzuvertrauen, jedoch nicht direkt an Israel. Im Gegenzug fordert die Hamas den vollständigen Abzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen und ein Ende gezielter Tötungen in der Region.

Israels Forderungen zur Entmilitarisierung der Hamas

Ein Vertreter der israelischen Regierung erklärte, dass Israel die vollständige Entmilitarisierung der Hamas sowie den Abtransport aller Waffen aus dem Gazastreifen als essenzielle Voraussetzung für mögliche politische Fortschritte sieht. Da der angeführte 15-Punkte-Plan diese Anforderungen nicht ausreichend erfüllt, zieht Israel bis zur vollständigen Entwaffnung der Hamas sowie der Entmilitarisierung des Gazastreifens keinen Abzug seiner Truppen von der sogenannten „gelben Linie“ in Betracht.

Überblick über die aktuelle Situation im Gazastreifen

Im Gazastreifen herrscht seit Oktober 2025 eine Waffenruhe; dennoch kommt es weiterhin zu tödlichen Angriffen und Konflikten. Im Rahmen des von Trump vermittelten Plans wurde zu Jahresbeginn ein internationales „Board of Peace“ gegründet, das den Wiederaufbau des Gazastreifens sowie die Nachkriegsordnung überwachen soll. Israel kontrolliert nach wie vor über die Hälfte des abgeriegelten Küstengebiets, während die Hamas ihre Macht in ihrem kontrollierten Bereich festigen konnte. Der Gaza-Krieg wurde durch das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 ausgelöst.


Quellen: n-tv, Der Spiegel

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TS