Die Huthi-Rebellen haben erstmals aktiv in den Nahost-Konflikt eingegriffen und Raketen auf Israel abgefeuert. Expert:innen warnen vor einer möglichen Eskalation der bereits angespannten Situation.
Huthi-Rebellen greifen Israel an: Eine neue Dimension im Iran-Konflikt

Die Huthi-Rebellen aus dem Jemen haben sich erstmals aktiv in den Konflikt im Nahen Osten eingemischt, indem sie Israel mit Raketen angegriffen haben. Diese militärische Aktion stellt eine bedeutende Eskalation im bereits angespannten Iran-Krieg dar.
Neueste Entwicklungen im Nahost-Konflikt
Am Samstag, dem 28. März 2026, berichteten die Huthi-Rebellen, dass sie Israel angegriffen haben. Dieser Schritt ist eine Reaktion auf die fortgesetzte Zerstörung von Infrastruktur im Iran sowie in den angrenzenden Ländern, darunter der Libanon und der Irak. Die Rebellen haben angekündigt, ihre Angriffe fortzusetzen, bis die „Aggression“ an allen Fronten beendet ist.
Reaktionen und Auswirkungen
Die militärische Intervention der Huthi-Rebellen hat Besorgnis über eine mögliche Ausweitung des Konflikts in der Region ausgelöst. Bereits während des Gaza-Kriegs hatten die Huthi-Rebellen mehrfach Raketen auf Israel abgefeuert, um die radikal-islamische Hamas zu unterstützen, die ebenfalls enge Verbindungen zum Iran pflegt.
Ex-Trump-Berater warnt vor Eskalation
Der ehemalige Iran-Berater im Nationalen Sicherheitsrat, Nate Swanson, äußerte in einem Interview, dass der Konflikt länger andauern könnte als ursprünglich erwartet. Er betonte, dass beide Seiten irrational selbstbewusst seien und derzeit nicht bereit, Kompromisse einzugehen. Dies könnte zu einer weiteren Eskalation führen.
US-Präsident Trump und die geopolitischen Spannungen
US-Präsident Donald Trump hat die Situation in der Region als äußerst angespannt beschrieben. Er setzt weiterhin auf militärischen Druck, während der Iran auf Widerstand beharrt. Swanson erklärte, dass Iran nicht kapitulieren werde, was die Optionen auf weitere Eskalation oder Verhandlungen beschränkt.
Internationale Reaktionen
In einem weiteren Schritt hat Thailand eine Vereinbarung mit dem Iran getroffen, die thailändischen Öltankern eine sichere Durchfahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus zu ermöglichen. Diese Meerenge ist entscheidend für den globalen Öl- und Flüssiggastransport, und die Einigung könnte dazu beitragen, die Sorgen über steigende Treibstoffpreise zu mildern.
Militärische Aktivitäten in der Region
Die US-Militärpräsenz in der Region wird durch die Entsendung des Flugzeugträgers USS George H.W. Bush verstärkt, der in ein Gebiet nahe dem Konflikt geschickt wird. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Spannungen zwischen den USA und dem Iran weiter zunehmen.
Verletzte und Schäden durch Angriffe
Bei einem iranischen Raketenangriff auf die Prince-Sultan-Luftwaffenbasis in Saudi-Arabien wurden zwölf US-Soldaten verletzt, was die Zahl der Verletzten seit Beginn des Konflikts auf über 300 erhöht. Zudem gab es Berichte über Verletzte in Abu Dhabi, wo herabfallende Trümmerteile einer abgefangenen Rakete fünf Menschen verletzten.
Fazit
Die Situation im Nahen Osten bleibt angespannt, und die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass der Konflikt zwischen Iran und den USA sowie deren Verbündeten weiterhin eskalieren könnte. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Lage mit großer Sorge, während die Huthi-Rebellen ihre militärischen Aktivitäten ausweiten.
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