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Iranischer Botschafter sorgt für Eklat

Der libanesische Außenminister erklärt den iranischen Botschafter zur Persona non grata, doch dieser weigert sich, das Land zu verlassen. Während die Libanesen den Druck auf den Iran erhöhen, bleibt die Situation angespannt.

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Iran-Krieg: Libanon weist Botschafter aus
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Beirut hat den iranischen Botschafter zur Persona non grata erklärt. Trotz dieser Entscheidung der libanesischen Behörden weigert sich der Diplomat, das Land zu verlassen.

Der iranische Botschafter in Beirut, Mohammed Resa Scheibani, wird laut dem Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, weiterhin seine Tätigkeit ausüben und an seinem Standort bleiben. Das libanesische Außenministerium äußerte sich auf Nachfrage zunächst nicht zu dieser Situation.

Die Ausweisung des iranischen Botschafters wurde in der vergangenen Woche durch das libanesische Außenministerium beschlossen. Er hätte das Land demnach bereits verlassen sollen.

  • Hintergrund: Der libanesische Staat sieht sich zunehmendem Druck ausgesetzt, die Entwaffnung der vom Iran unterstützten Hisbollah durchzusetzen.
  • Konflikt: Im Rahmen des Iran-Kriegs ist auch die Auseinandersetzung zwischen der Hisbollah und Israel wieder aufgeflammt.
  • Vorwürfe: Israel wirft der libanesischen Regierung vor, beim Prozess der Entwaffnung zu versagen.

Die libanesische Regierung unternimmt Schritte, um den Einfluss des Iran im Land zu verringern. In diesem Zusammenhang wurden auch die militärischen Aktivitäten der Hisbollah als illegal eingestuft. Bisher blieben jedoch greifbare Konsequenzen aus.

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