Das Brandenburger Tor und die Weltzeituhr in Berlin leuchteten in den vergangenen Monaten bereits orangefarben, nachdem Klimaschützer sie besprüht hatten. Nun traf es die Symbole der Weihnachtszeit.
Klimaschützer besprühen Weihnachtsbäume mit oranger Farbe

Die Klimaschutzgruppe Letzte Generation hat in mehreren deutschen Städten Weihnachtsbäume mit orangefarbener Farbe besprüht. In Berlin traf es am Mittwochvormittag einen großen Weihnachtsbaum vor dem Bundesrat nahe dem Potsdamer Platz. Zwei Demonstranten verteilten die Farbe aus Feuerlöschern und ließen sich dabei filmen und fotografieren.
Laut der Letzten Generation wurde auch ein festlich geschmückter Baum in der Leipziger Mädlerpassage besprüht. Die Polizei hat den Bereich abgesperrt und ermittelt. Laut der Polizei wurden auch in Oldenburg, München und Nürnberg Bäume von Aktivisten eingefärbt. Den Klimaschützern zufolge gab es auch in Rostock und Kiel Aktionen.
Fotos zeigten Demonstranten mit Plakaten mit der Aufschrift «Besinnlich in die Katastrophe? Nächstenliebe = Klimaschutz». Die Gruppe teilte mit, trotz «blinkender Lichter, glänzendem Schmuck und festlicher Stimmung» dürfe der Klimawandel nicht vergessen werden, die Welt rase in eine Zukunft voller Katastrophen.
Seit Anfang 2022 protestiert und demonstriert die Letzte Generation mit Straßenblockaden und anderen Aktionen, um mehr Klimaschutz zu fordern. Das Brandenburger Tor in Berlin wurde unter anderem mit Farbe besprüht. Gegen Mitglieder der Gruppe laufen zahlreiche Ermittlungsverfahren und Prozesse, und viele von ihnen wurden bereits verurteilt.








