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Köln: 18-Jähriger Schwede wegen Auftragsmordversuchs verurteilt

Das Landgericht Köln verurteilte einen 18-jährigen Schweden zu dreieinhalb Jahren Jugendstrafe wegen eines geplanten Auftragsmords. Er hatte sich bereit erklärt, einen Mann aus Habgier zu erschießen und war dafür nach Deutschland gereist.

Köln: Landgericht verurteilt Schweden wegen geplantem Auftragsmord
KI generiert

Das Landgericht Köln hat einen 18-jährigen Schweden wegen eines versuchten Auftragsmords verurteilt. Der Angeklagte wurde zu einer Jugendstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt, da er sich im Alter von 17 Jahren bereit erklärt hatte, gegen Bezahlung einen Mord aus Habgier zu begehen. Zudem wurden Verstöße gegen das Waffenrecht festgestellt. Das Urteil wurde in einer nicht öffentlichen Sitzung gefällt.

Nach den Feststellungen des Gerichts reiste der junge Mann Ende September 2025 nach Deutschland, nachdem er über einen Messengerdienst für den Mordauftrag angeworben worden war. In Köln erhielt er von seinen Auftraggebern eine halbautomatische Schusswaffe samt Munition, ein Mobiltelefon und eine Gesichtsmaske. Außerdem bekam er Informationen über den Aufenthaltsort seines Opfers sowie ein Foto des Mannes.

Ermittlungen und Festnahme des Angeklagten

Die Ermittler stufen den Fall als Teil des Phänomens „Crime as a Service“ ein. Der Angeklagte soll die Zielperson im Oktober dreimal aufgesucht haben, jedoch nicht angetroffen worden sein. Aufgrund eines Hinweises schwedischer Behörden wurde er schließlich am 11. Oktober festgenommen.

Im Verlauf des Prozesses vor der Jugendstrafkammer gab der 18-Jährige an, lediglich den Auftrag angenommen zu haben, um den Mann durch Schüsse in die Beine zu verletzen. Diese Darstellung fand jedoch nicht die Zustimmung des Gerichts. Entscheidende Faktoren waren der Aufwand der Hintermänner und die Tatsache, dass die Zielperson im Dezember tatsächlich Opfer eines Anschlags wurde, bei dem sie lebensgefährlich verletzt wurde. Ermittler vermuten, dass das Opfer Verbindungen zu Rockerkreisen hatte. Zudem könnte die Familiengeschichte entschlüsseln eine Rolle in der Analyse solcher Fälle spielen.

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Quellen: t-online, n-tv, WDR

Bildquelle: KI generiert

Ronny Winkler