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Angriffe auf Krim und Sotschi durch Ukraine, Bürgermeister warnt vor Gefahren

Ein ukrainischer Raketenangriff wurde in Sotschi abgewehrt. Touristen mussten sich in Sicherheit bringen, Flughafenverkehr eingeschränkt.

Die Ukraine greift in ihrem Abwehrkampf gegen Moskaus Angriffskrieg immer wieder russische Ziele mit eigenen Drohnen an. (Archivbild)
Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa

In der Schwarzmeer-Region haben die von Moskau annektierte Halbinsel Krim und die russische Touristenmetropole Sotschi zahlreiche ukrainische Angriffe gemeldet. Bürgermeister Andrej Proschunin teilte mit, dass in Sotschi ein ukrainischer Raketenangriff abgewehrt wurde. Bewohner der Stadt berichteten in sozialen Netzwerken über Sirenengeheul und Explosionen. Es wurde berichtet, dass Touristen in Hotels sich in Kellern in Sicherheit bringen mussten. Proschunin forderte die Menschen auf, unbedingt den Strand- und Küstenbereich zu meiden und Schutz zu suchen.

Medienberichten zufolge kam es auch am Flughafen von Sotschi aufgrund des Luftalarms zu vorübergehenden Verkehrseinschränkungen. Es gab zunächst keine Informationen über mögliche Schäden.

Ministerium: Drohnenangriffe auf Krim abgewehrt

Das russische Verteidigungsministerium berichtete über den Abschuss von 32 Drohnen auf der Krim. Es kam zu Schäden an Umspannwerken und Stromausfällen, so die Behörden.

In den sozialen Netzwerken gab es zunächst unbestätigte Berichte und Videos, wonach in der Nacht in der Nähe der Hauptstadt Simferopol auch ein großes Öllager einer Tankstellenkette getroffen wurde. Die Tankstellen auf der Krim beklagen bereits jetzt Treibstoffmangel. Benzin und Diesel für Autofahrer werden rationiert.

Russland führt seit über dreieinhalb Jahren einen zerstörerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das angegriffene Land verteidigt sich immer wieder mit Drohnen- und Raketenangriffen auf russische Ziele. Am heutigen Freitag empfängt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus den US-Präsidenten Donald Trump, um erneut für zusätzliche westliche Unterstützung für sein Land zu werben.

dpa