Pikant: Anzeige gegen den Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach – Die Vorwürfen wiegen schwer und könnten ihm den Ministerposten kosten.
Anzeige gegen Karl Lauterbach: Minister missachtet selber Corona-Regeln!

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht die Corona-Sommerwelle in Deutschland gebrochen – aber keinen Grund zur Entwarnung in der Pandemie. «Die Sommerwelle fängt jetzt langsam an zurückzugehen», sagte der SPD-Politiker. Es gebe einen «robusten Rückgang der Fallzahlen».
Trotz seiner Prognose steckte sich der Minister nun auch mit dem heimtückischen Corona-Virus an und musste eine Zwangspause seiner Amtsgeschäfte einlegen. Doch hat sich der Bundesgesundheitsminister auch an alle gesetzlichen Vorschriften gehalten? Immerhin hat er die meisten mit gestaltet und entschieden.
Hammer: Anzeige gegen den Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach
Karl Lauterbach soll während seiner Corona-Infektion gegen die Isolationspflicht verstoßen haben – so zumindest behauptet es der Berliner Abgeordnete und Politik-Kollege von Lauterbach Marcel Luthe. Dieser meint es mit seiner Behauptung so ernst, dass er nun auch den Minister angezeigt hat.
Hat Karl Lauterbach gegen die Berliner Infektionsschutzverordnung verstoßen? Laut Luthe: Auf jedenfall!
Der Abgeordnete begründete seine Anzeige darin, dass Lauterbach trotz Symptomen vorzeitig seine Isolation beendet haben soll – Laut der Berliner Infektionsschutzverordnung, dürfen Infizierte sich erst vorzeitig aus der zehntägigen Isoaltionspflicht befreien, wenn sie mindestens 48 Stunden symptomlos sind.
Lauterbach habe aber bereits wieder an einer Kabinettssitzung teilgenommen, obwohl er nach eigenen Aussagen noch nicht ganz fit sei. In einem TV-Interview mit der ARD am 9. August 2022 sagte Lauterbach, dass er wieder negativ sei, auch der PCR Test gibt grünes Licht. Auf Twitter wiederum schrieb er dann den Satz: „Hoffe, die Genesung ist bald komplett“.
Für Marcel Luthe ist dies Grund genug anzunehmen, dass der Minister weiterhin Symptome habe und somit zu früh aus der Isolation kam. „Der Gleichbehandlungsgrundsatz gebietet es, den Fall nun öffentlich aufzuklären und Herrn Lauterbach zur Verantwortung zu ziehen“, argumentiert Luthe.
Auf Nachfrage der Zeitung „WELT“ lieferte das Bundesgesundheitsministerium folgende Stellungnahme: „Der Minister war 48 Stunden symptomfrei, bevor er am Mittwoch das Kabinett besucht hat“
„Dutzende Menschen, denen gleichartige Verstöße vorgeworfen und die dafür bestraft werden sollen“, so Marcel Luthe
Der Meinung des Abgeordnete schloss sich auch eine AfD-Politikerin an. Der Name der recht unscheinbaren Politikerin Eva-Marie Doerfler. Doerfler erstattete ebenfalls Anzeigen gegen Lauterbach. Ihr Kommentar zu dem Fall: „Ein Mann, der ein ganzes Land mit wirren, haltlosen und unsäglichen Regelungen gängelt, diese aber selber nicht einhält, ist untragbar als Minister.“








