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Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker: USA greifen Ziele im Iran an; Trump ermutigt Kurden

Der aktuelle Live-Ticker berichtet über die eskalierenden Spannungen im Iran und den Nahen Osten, einschließlich drohender Gespräche zwischen dem iranischen Außenminister und Wladimir Putin sowie militärischer Angriffe in der Region. Ölpreise steigen aufgrund der Konflikte, während der Iran Inter…

Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker: USA greifen Ziele im Iran an; Trump ermutigt Kurden
Echo Media Group / KI

Angriff auf den Iran im Liveticker

📅 12.09.2026

+++ 16:00 Navidi: Trump hat die eigene Schwäche eingeräumt +++

Die USA und der Iran haben ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das eine Waffenruhe und die Wiederöffnung der Straße von Hormus vorsieht. Sandra Navidi von BeyondGlobal kommentiert, dass Trump den Deal zwar als Erfolg für den Westen verkauft, aber am Ende ‘schlechter da’ stehe als vorher.


+++ 15:32 Iran dementiert IAEA-Einladung zu neuen Atom-Inspektionen +++

Esmaeil Baghaei, Sprecher des iranischen Außenministeriums, erklärt, dass der Status quo im Atomprogramm bis zum Abschluss eines finalen Abkommens bestehen bleibe. Er dementiert Berichte, wonach Teheran die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) zu einer Inspektion der iranischen Atomanlagen eingeladen habe. Die bisherigen Inspektionen von Atomanlagen, beispielsweise in Buschehr, sollen aber fortgesetzt werden.


+++ 15:16 Israel und Hisbollah einigen sich auf Waffenruhe +++

Israel und die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon haben sich nach US-Angaben auf eine Waffenruhe geeinigt. Die Feuerpause soll am heutigen Freitag um 16 Uhr Ortszeit (15 Uhr deutscher Sommerzeit) in Kraft treten. Vermittler aus den USA und Katar hatten die Vereinbarung mit Unterstützung des Iran ausgearbeitet.


+++ 13:00 Irans Chefunterhändler verweist auf “rote Linien” bei Gesprächen mit den USA +++

Der iranische Chefunterhändler für das Friedensabkommen mit den USA, Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf, verweist auf die “roten Linien” Teherans bei den Gesprächen mit Washington. Er erklärt laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, dass man standhaft sei, die vorgegebenen Bedingungen und roten Linien einzuhalten und die Interessen der iranischen Nation zu verteidigen. Ghalibaf fügt hinzu, wenn “der Feind” sich exzessiv in seinen Forderungen zeige, habe man bewiesen, dass die Finger am Abzug sind und man nicht zögere, dem Feind eine vernichtende Antwort zu geben.


+++ 12:32 Politikwissenschaftler Umbach sieht zahlreiche Hindernisse für Iran-Deal +++

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein endgültiges Kriegsende haben noch nicht begonnen und es gibt bereits Verzögerungen. Politikwissenschaftler Frank Umbach sieht zahlreiche Hindernisse und bezweifelt, dass es am Ende überhaupt zu einer Einigung kommt.


+++ 12:21 Netanjahu: Israels Armee bleibt “so lange wie nötig in Sicherheitszone” im Libanon +++

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigt nach dem Tod von vier Soldaten im Süden des Libanon bei Hisbollah-Angriffen eine scharfe Reaktion an. Die vom Iran unterstützte Miliz werde für ihre Attacken einen “sehr hohen Preis” zahlen. Um die Orte im Norden Israels zu schützen, werde Israels Armee “so lange wie nötig in der Sicherheitszone im Süden des Libanon bleiben”. Netanjahu fügt hinzu, Israel werde keinen Angriff auf seine Soldaten oder sein Territorium hinnehmen. Verteidigungsminister Israel Katz warnt seinerseits vor “erheblich verstärkter” israelischer Vergeltung auf jeden Angriff der Hisbollah.


+++ 11:53 Frankreich appelliert an Israel zur Einhaltung der Waffenruhe im Libanon +++

Frankreich ermahnt Israel zur Einhaltung des im Iran-USA-Abkommen vorgesehenen Waffenstillstands im Libanon. Außenminister Jean-Noël Barrot sagte, das Abkommen sehe die Einstellung der Kampfhandlungen vor, die israelische Regierung müsse es respektieren und die USA müssten Druck auf Israel ausüben.


+++ 11:17 Mehrheit für deutschen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus +++

Sollte der Waffenstillstand im Iran anhalten, würde eine Mehrheit der Menschen in Deutschland einen Einsatz der Bundesrepublik zur Sicherung der Straße von Hormus begrüßen. 57 Prozent der Befragten des ZDF-“Politbarometers” fänden es gut, wenn sich Deutschland mit anderen europäischen Ländern an einem entsprechenden Einsatz beteiligen würde. 38 Prozent befürworten dies nicht.


+++ 10:47 Iran knüpft US-Gespräche an Waffenruhe +++

Der Iran hat der libanesischen Hisbollah-Miliz zufolge die Fortsetzung von Gesprächen mit den USA an die Umsetzung einer umfassenden Waffenruhe geknüpft. Dies habe die Führung in Teheran der mit ihr verbündeten Miliz mitgeteilt, so der Hisbollah-Abgeordnete Hassan Fadlallah. Washington trage die Verantwortung dafür, dass Israel seine Angriffe einstelle und die Bedingungen des Rahmenabkommens mit dem Iran umsetze.


+++ 10:00 Irans Chefunterhändler verweist auf „rote Linien“ bei Gesprächen mit den USA +++

Der iranische Chefunterhändler für das Friedensabkommen mit den USA, Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf, betont die Einhaltung der „roten Linien“ Teherans. Er erklärt, dass man standhaft sei, die vorgegebenen Bedingungen und Interessen der iranischen Nation zu verteidigen. Ghalibaf warnt, dass bei exzessiven Forderungen des „Feindes“ eine vernichtende Antwort nicht zögern werde.


Dieser Ticker wird laufend aktualisiert. Es werden die letzten 100 Meldungen angezeigt.

Hintergrund: Angriff auf den Iran im Liveticker

Wie alles begann: Der Ausbruch des Konflikts

Der aktuelle Konflikt, der als “Angriff auf den Iran” bezeichnet wird, hat seine Wurzeln in einer Eskalation, die am 28. Februar 2026 begann. Zu diesem Zeitpunkt starteten die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump militärische Operationen gegen Ziele im Iran. Die genauen Auslöser für diesen direkten militärischen Schlag sind vielschichtig, doch die Spannungen hatten sich über Monate und Jahre aufgebaut. Ein zentraler Punkt war die Haltung der USA gegenüber dem iranischen Atomprogramm und die regionale Einflussnahme Teherans, insbesondere durch die Unterstützung von Milizen wie der Hisbollah im Libanon. Die USA hatten bereits zuvor eine Politik des “maximalen Drucks” verfolgt, die sich in Wirtschaftssanktionen und militärischer Präsenz in der Region äußerte. Der 28. Februar 2026 markierte jedoch den Übergang von einer verdeckten oder indirekten Konfrontation zu einem offenen militärischen Konflikt.

Die wichtigsten Entwicklungen: Eine Chronologie der Eskalation

Seit dem Beginn der Kampfhandlungen im Februar 2026 kam es zu einer Reihe signifikanter Entwicklungen. Die US-Streitkräfte führten umfangreiche Luftangriffe tief im Iran durch, darunter auch gegen Ziele nahe Teheran und bunkerbrechende Angriffe auf Raketenanlagen. Parallel dazu ermutigte US-Präsident Trump iranisch-kurdische Kräfte im Irak zu Angriffen auf den Iran, was die Konfliktparteien zusätzlich diversifizierte. Die Kosten des Krieges für die USA wurden vom Pentagon auf 80 Milliarden Dollar beziffert, was die Dimension des militärischen Engagements verdeutlicht. Die internationale Gemeinschaft zeigte sich besorgt über die Ausweitung des Konflikts, insbesondere im Hinblick auf die strategisch wichtige Straße von Hormus, die für den globalen Ölhandel von zentraler Bedeutung ist. Im Libanon kam es zu wiederholten Gefechten zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah, was die regionale Dimension des Konflikts unterstreicht. Die humanitäre Lage im Iran verschlechterte sich drastisch, mit Berichten über Massaker an Demonstranten im Januar 2026, die Tausende Todesopfer forderten.

Die Lage der letzten Monate: Waffenruhe und fragile Verhandlungen

In den letzten Monaten hat sich die Situation durch die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran entspannt, das eine Waffenruhe vorsieht und die Wiederöffnung der Straße von Hormus zum Ziel hat. Dieses Abkommen, vermittelt von den USA und Katar mit iranischer Unterstützung, trat am 12. September 2026 in Kraft. Trotz dieser Einigung bleibt die Lage äußerst fragil. Berichte über Angriffe auf saudi-arabische Pipelines und anhaltende Gefechte im Libanon, wo Israel und die Hisbollah sich gegenseitig des Bruchs der Waffenruhe bezichtigen, zeigen die Instabilität. Die Verhandlungen für ein endgültiges Kriegsende gestalten sich schwierig, da beide Seiten “rote Linien” betonen und Politikwissenschaftler wie Frank Umbach erhebliche Hindernisse für eine dauerhafte Einigung sehen. Ex-US-Präsident Obama äußerte Bedenken, dass die USA trotz des Krieges nicht besser dastünden als zuvor. Gleichzeitig dementierte der Iran Berichte über neue Atominspektionen, was die Unsicherheit bezüglich seines Atomprogramms aufrechterhält.

Was jetzt wichtig ist: Die Zukunft der Region

Die unmittelbare Zukunft hängt maßgeblich von der Einhaltung und Ausgestaltung des Rahmenabkommens ab. Die Verhandlungen über ein endgültiges Friedensabkommen sind noch nicht abgeschlossen und werden von Misstrauen und unterschiedlichen Interessen begleitet. Die Rolle regionaler Akteure wie Israel, Saudi-Arabien und der Hisbollah bleibt entscheidend, da ihre Handlungen das fragile Gleichgewicht jederzeit stören können. Die internationale Gemeinschaft, insbesondere Frankreich, appelliert an alle Parteien, die Waffenruhe zu respektieren und die humanitäre Lage im Iran nicht zu vergessen. Die Frage der Sicherung der Straße von Hormus und die mögliche Beteiligung europäischer Länder daran ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Die innenpolitische Lage im Iran, geprägt von Repression und Protesten, sowie die Haltung der US-Politik unter Präsident Trump zu weiteren militärischen Schritten oder einer dauerhaften Deeskalation werden die kommenden Wochen und Monate prägen. Eine nachhaltige Lösung erfordert nicht nur die Einstellung der Kampfhandlungen, sondern auch die Adressierung der tiefer liegenden Konfliktursachen.

Bildquelle: Echo Media Group / KI

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Ronny Winkler