In der Nacht griff die Ukraine die russische Grenzregion Rostow mit Dutzenden Drohnen an – und das laut eigenen Angaben äußerst erfolgreich. Ein russischer Militärflugplatz soll getroffen worden sein.
Medien: Ukraine zerstört sechs russische Kampfflugzeuge

Bei einem Drohnenangriff auf den Militärflugplatz Morosowsk im südrussischen Gebiet Rostow hat die Ukraine eigenen Medienberichten zufolge ein halbes Dutzend Kampfflugzeuge am Boden zerstört. «Es wurden mindestens sechs Kampfflugzeuge der Russischen Föderation vernichtet und weitere acht beschädigt», berichteten übereinstimmend mehrere ukrainische Medien unter Berufung auf Informanten in Sicherheitskreisen.
Es wird auch berichtet, dass mindestens 20 russische Soldaten entweder getötet oder verletzt wurden. Der Angriff wurde angeblich vom ukrainischen Geheimdienst SBU durchgeführt. Unabhängige Bestätigungen dafür lagen zunächst nicht vor. Der Militärflugplatz liegt etwa 270 Kilometer von der Frontlinie entfernt.
Zuvor hatte bereits der Gouverneur des Rostower Gebiets, Wassili Golubew, über einen «massiven Drohnenangriff» informiert. Mehr als 40 Drohnen seien in Rostow von der eigenen Luftabwehr abgeschossen worden, hieß es von russischer Seite. Dabei seien eine Transformatorenstation und eine Hochspannungsleitung beschädigt worden.
Drei weitere russische Militärflugplätze angegriffen
Ukrainische Medien berichteten später erneut unter Berufung auf Informanten, dass drei weitere russische Militärflugplätze vom Militärgeheimdienst mit Drohnen angegriffen wurden. Dabei wurden am Flugplatz Jeisk im südrussischen Gebiet Krasnodar zwei Erdkampfflugzeuge des Typs Su-25 zerstört und mindestens vier Soldaten getötet.
Ein weiterer Angriff richtete sich gegen den Militärflughafen Engels im Saratower Gebiet an der Wolga, der über 600 Kilometer von ukrainisch kontrolliertem Gebiet entfernt liegt. Dabei wurden drei strategische Bomber des Typs Tu-95 beschädigt und sieben russische Soldaten getötet. Über mögliche Auswirkungen eines weiteren Angriffs auf einen Militärflugplatz im Gebiet Kursk ist derzeit nichts bekannt. Es gibt vorerst keine unabhängigen Bestätigungen der Zerstörungen.








