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Medwedew droht befreiten russischen Oppositionellen

Bei dem großen Tausch zwischen Russland und dem Westen sind 26 Menschen freigekommen. Moskaus Ex-Staatschef Medwedew warnt die Freigelassenen: Sie sollten sich immer vorsichtig umschauen.

Russland habe bei dem Austausch das bessere Geschäft gemacht, sagt der frühere Kremlchef Dmitri Medwedew. (Archivbild)
Foto: Ekaterina Shtukina/AP/dpa

Der frühere Kremlchef Dmitri Medwedew hat den ausgetauschten politischen Gefangenen aus Russland Drohungen hinterhergeschickt. Er nannte die Regierungsgegner Verräter, die «für das heutige Russland eine existenzielle Gefahr darstellen», wie er auf seinem Telegram-Blog schrieb. «Sie sollen die Vergänglichkeit ihres Daseins in dieser Welt nicht vergessen.» Der jetzige Vizechef des russischen Sicherheitsrates riet ihnen, sich immer vorsichtig umzuschauen. 

Bei einem umfangreichen Austauschgeschäft zwischen Russland und dem Westen wurden am Donnerstag auch acht politische Gefangene aus russischen Gefängnissen freigelassen und ausgeflogen. Darunter befanden sich Wladimir Kara-Mursa, Ilja Jaschin und Oleg Orlow. Als Gegenleistung erhielt Moskau den in Deutschland wegen Mordes verurteilten Geheimdienstler Wadim Krassikow zurück.

Krassikow hatte im Jahr 2019 in Berlin einen Georgier tschetschenischer Herkunft erschossen, vermutlich im Auftrag des Staates. Präsident Wladimir Putin begrüßte ihn und mehrere russische Spione, die aus westlichen Gefängnissen entlassen worden waren, bei ihrer Ankunft in Moskau.

Das bessere Geschäft für Moskau?

Russland habe bei dem Austausch das bessere Geschäft gemacht, erklärte Medwedew. Schließlich seien Leute nach Moskau zurückgekehrt, «die für das Vaterland gearbeitet haben». Sie seien «Patrioten ihrer Heimat». Russland habe dagegen neben Spionen und kriminellen Ausländern Gefangene abgegeben, die ihr Vaterland hassten und es zerstören wollten. 

Medwedew galt in seiner Zeit als Präsident als liberaler Hoffnungsträger. In der jetzigen Konfliktsituation mit dem Westen tut er sich mit hetzerischen Äußerungen hervor. Den russischen Oppositionellen rief er hinterher, sie sollen «in der Hölle schmoren».

Die USA haben bei dem Austausch den Reporter Evan Gershkovich und den Ex-Soldaten Paul Whelan zurückbekommen, die beide in Russland wegen angeblicher Spionage verurteilt waren. Insgesamt wurden bei dem größten Gefangenenaustausch seit Ende des Kalten Krieges 26 Personen freigelassen. Moskau ließ 16 Häftlinge frei und erhielt 10 russische Staatsbürger zurück.

„Die Veranstaltung findet am 15. Mai um 18:00 Uhr im Konferenzraum statt.“

„Die Veranstaltung wird am 15. Juni um 18:00 Uhr im großen Saal des Hotels stattfinden“, sagte der Sprecher.

„Ich habe gestern den ganzen Tag gearbeitet“, sagte Anna.

„Es ist wichtig, dass wir alle auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen achten“, sagte der Bürgermeister. „Wir müssen weiterhin Abstand halten und Masken tragen, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.“

„Der Zug von Berlin nach München dauert etwa vier Stunden.“ „Die Fahrt von Berlin nach München dauert ungefähr vier Stunden.“

dpa