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Merz fordert SPD heraus: Kanzler verlangt umfassende Reform des Rentensystems

Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn auf eine rasche Umsetzung der Sozialreformen gedrängt. Zugleich machte der CDU-Vorsitzende deutlich, dass der Fortbestand der Koalition mit der SPD für ihn kein Selbstzweck sei.

Merz setzt SPD unter Druck: Kanzler pocht auf vollständige Rentenreform
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Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn auf eine rasche Umsetzung der Sozialreformen gedrängt. Zugleich machte der CDU-Vorsitzende deutlich, dass der Fortbestand der Koalition mit der SPD für ihn kein Selbstzweck sei. Das berichten tagesschau und Deutschlandfunk über seinen Auftritt am Samstag.

Rentenkommission als Streitpunkt

Merz erwartet noch in diesem Jahr eine Entscheidung des Bundeskabinetts zur Rentenreform. Die Vorschläge der Rentenkommission will er vollständig umgesetzt sehen. Dazu gehört nach dem tagesschau-Bericht auch das Ende der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren. Dagegen gibt es Widerstand in der SPD und bei mehreren CDU-Ministerpräsidenten.

Eine beschlossene Abschaffung folgt daraus noch nicht. Zunächst geht es um politische Forderungen und die weitere Abstimmung in der Regierung.

Reformen sollen Vertrauen zurückbringen

Der Kanzler räumte ein, dass die Auseinandersetzungen das Land und seine Partei belasteten. Erst abgeschlossene Reformen könnten wieder für mehr Ruhe sorgen. Er verband den wirtschaftlichen Aufschwung und tragfähige soziale Sicherungssysteme mit den Erfolgsaussichten bei der nächsten Bundestagswahl.

Neben der Rente nannte Merz Veränderungen in Krankenversicherung, Pflege und Arbeitsmarkt. Die junge Generation solle bei der Reform der Altersversorgung beteiligt sein.

Stand: 17. Oktober 2026. Archiv- beziehungsweise Symbolbild.


Quellen: tagesschau, deutschlandfunk

Bildquelle: depositphotos

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Ricardo Bohn