Nato-Staaten wollen Tempo bei der Ausrüstung der Ukraine mit westlichen Kampfflugzeugen. Der Transfer von F-16-Jets sei bereits im Gange.
Merz fordert Unterstützung für Ukraine und Lieferung von Kampfflugzeugen

CDU-Chef Friedrich Merz hat sich für eine stärkere Unterstützung der Ukraine zur Abwehr des russischen Angriffskriegs ausgesprochen – und die Lieferung von Kampfflugzeugen. Merz sagte im ARD-Format «Frag selbst»: «Mir erscheint einigermaßen plausibel zu sein, der Ukraine jetzt zu helfen, wenigstens die Hoheit über den eigenen Luftraum zurückzugewinnen. Denn diese Raketenangriffe, die jetzt in immer größerer Zahl stattfinden, gegen die Infrastruktur, gegen Strom- und Wasserversorgung, gegen Krankenhäuser, Altenheime, die wird man vom Boden aus allein nicht unter Kontrolle bekommen können. Und deswegen ist ja auch die Lieferung von Kampfflugzeugen an die Ukraine in vielen Ländern der Welt schon beschlossene Sache, auch in Europa. Wir sollten da als Deutsche nicht zurückstehen.»
Nato-Staaten planen, die Ukraine schnell mit westlichen Kampfflugzeugen auszurüsten. Die USA, die Niederlande und Dänemark kündigten am Dienstag am Rande des Nato-Gipfels in Washington an, dass der Transfer von F-16-Jets bereits im Gange sei. Somit könnten die Flugzeuge noch in diesem Sommer zur Verteidigung gegen russische Angriffe eingesetzt werden. Die Lieferung betrifft F-16-Jets aus amerikanischer Produktion, die von Dänemark und den Niederlanden zur Verfügung gestellt werden.
Merz nennt Kriterien zur Kanzlerkandidatur
Merz wurde auch nach der Kanzlerkandidatur der Union zur Bundestagswahl 2025 gefragt – konkret, ob er CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidaten unterstütze, weil seine Umfragewerte schlecht seien. «In aller Bescheidenheit erlaube ich mir darauf hinzuweisen, dass ich unter den Top fünf in Deutschland bei den Umfragen liege», antwortete Merz. Die Frage der Kanzlerkandidatur werde nicht nur nach Umfragen entschieden. Auf die Frage, was Kriterien seien, sagte Merz: «Die persönlichen Fähigkeiten, auch die Lebenserfahrung, die Führungserfahrung und ein Bild von Deutschland.» Zum Thema Führungserfahrung sagte er, er führe zum zweiten Mal die größte Oppositionsfraktion im Bundestag und habe außerhalb der Politik auch Führungserfahrung.
Merz und Söder haben beschlossen, im Herbst gemeinsam über die Kanzlerkandidatur zu entscheiden. Merz wird als klarer Favorit angesehen.
Ich habe gestern den ganzen Tag damit verbracht, mein Zimmer aufzuräumen. Es war wirklich dringend nötig, da ich seit Wochen keine Zeit dafür gefunden hatte. Am Ende hat es sich aber gelohnt, denn jetzt ist alles wieder ordentlich und sauber.








