Vor Wochen sorgte Musk mit der Behauptung für Aufmerksamkeit, Trump stünde in den Epstein-Akten. Nun haben Kongressmitglieder Unterlagen veröffentlicht, in denen Musks Name steht. Worum es geht.
Musk: Habe Epsteins Einladung auf seine Insel abgelehnt

Tech-Milliardär Elon Musk hat nach eigenen Angaben eine Einladung des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zum Besuch auf dessen Privatinsel abgelehnt. «Epstein hat versucht, mich auf seine Insel zu bekommen und ich habe ABGELEHNT», schrieb Musk an diesem Samstag auf X. US-Demokraten hatten am Vortag Unterlagen zum politisch heiklen Fall Epstein veröffentlicht, in denen Musks Name auftaucht.
Auf X posteten demokratische Abgeordnete des Repräsentantenhauses unter anderem ein Bild, das einen Auszug aus Epsteins Kalender zeigen soll. Für den 6. Dezember 2014 steht dort: «Erinnerung: Elon Musk zur Insel am 6. Dezember (findet das noch statt?)». Ob es zu dem Besuch gekommen ist, geht aus dem Eintrag also nicht hervor.
Der Finanzier Epstein, der über viele Jahre systematisch Minderjährige missbraucht hatte, besaß eine Privatinsel in der Karibik namens Little St. James, die ein Tatort gewesen sein soll und «Insel der Pädophilen» genannt wurde.
Die Demokraten gaben bekannt, dass es sich bei den nun veröffentlichten Dokumenten um weitere Unterlagen handelt, die sie aus dem Nachlass Epsteins erhalten haben, wie sie in einer Mitteilung erklärten. In den vergangenen Wochen hatten Kongressmitglieder bereits andere Dokumente zum Epstein-Fall erhalten und veröffentlicht.
Vor Wochen behauptete Musk, Trump stehe in Epstein-Unterlagen
Trump sah sich erneut mit einem unerwünschten Thema konfrontiert, da er versucht hatte, die Epstein-Affäre ruhen zu lassen. Sogar in seinem eigenen Lager wurde er kritisiert, weil er es abgelehnt hatte, alle Unterlagen in dem Fall offenzulegen, obwohl er dies im Wahlkampf versprochen hatte. Auch Musk selbst hatte die Debatte vor einigen Monaten angeheizt, als er behauptete, ohne Beweise, dass die Unterlagen nicht veröffentlicht würden, weil Trumps Name darin vorkomme.
Epstein beging laut offiziellen Angaben 2019 im Alter von 66 Jahren in seiner Gefängniszelle Suizid. Sein Tod führte in einigen Teilen der US-Gesellschaft zu wilden Spekulationen, da er enge Verbindungen zur amerikanischen High Society hatte. Berühmtheiten und Milliardäre verkehrten bei ihm – auch Trump verbrachte Zeit mit Epstein, wie mehrere Party-Videos zeigen.








